Ein langjähriger Großaktionär reduziert seinen Anteil spürbar — das ist die Kernmeldung des Freitags. Die Rossmann Beteiligungs GmbH hat ihre Beteiligung an Aurubis von zuvor 19,71 Prozent auf nun 14,33 Prozent gesenkt, wie eine Stimmrechtsmitteilung vom 27. März belegt. Stichtag der Schwellenunterschreitung war der 23. März 2026.

Anteilsabbau im Detail

Der Rückgang ist substanziell: Rossmann hielt zuvor 14,71 Prozent direkte Stimmrechte sowie 5,00 Prozent über Instrumente. Nun sind es noch 12,19 Prozent direkte Stimmrechte — entsprechend 5.480.500 Aktien — und 2,14 Prozent über Instrumente wie Optionsscheine und Knock-Out-Zertifikate. Ob der Abbau damit abgeschlossen ist, geht aus der Pflichtmitteilung nicht hervor.

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Parallel dazu meldete Goldman Sachs zum gleichen Stichtag eine Beteiligung von 6,43 Prozent. Die US-Investmentbank bleibt damit ein relevanter Akteur im Aktionariat, während sich die Gewichte unter den Großinvestoren verschieben.

Kurs unter dem 50-Tage-Durchschnitt

Die Aktie schloss am Freitag bei 146,00 Euro — ein Minus von knapp zwei Prozent. Damit notiert das Papier rund zehn Prozent unterhalb seines 50-Tage-Durchschnitts von 162,26 Euro. Der Rückzug eines Großaktionärs erzeugt zusätzlichen Druck auf der Angebotsseite, auch wenn der allgemeine Markt am Freitag ebenfalls schwächelte.

Fundamental bleibt die Bewertung vergleichsweise moderat: Das KGV für 2025 liegt bei rund 8,6, basierend auf einem Gewinn je Aktie von 12,35 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht die Aktie mit einem Plus von rund 62 Prozent noch immer deutlich besser da als zu Jahresbeginn 2025. Die Unterstützungszone um 140 Euro rückt bei anhaltendem Verkaufsdruck in den Fokus.

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