Der Kursrückgang seit Jahresbeginn ist das eine — fast 20 Prozent Verlust seit Januar 2026, der Abstand zum Dezember-Hoch von 97,12 Euro mittlerweile erheblich. Das andere ist das, was BMW gerade gleichzeitig stemmt: Lieferketten absichern, Software-Kompetenzen aufbauen und die Elektrifizierung auf Hochtouren bringen.

Mexiko als Baustein der EV-Strategie

Am Freitag eröffnete der BMW-Zulieferer LINDE + WIEMANN im mexikanischen San Luis Potosí ein neues Werk für Strukturbauteile. Die Anlage ist direkt in die nordamerikanische Lieferkette für künftige Elektromodelle eingebunden — ein bewusster Schritt, um Abhängigkeiten von globalen Logistikrouten zu reduzieren.

Das Ziel dahinter ist ambitioniert: Bis Ende 2026 will BMW 20 vollelektrische Modelle im Portfolio führen und strebt die Auslieferung des zweimillionsten BEV seit dem i3-Marktstart an. Neue Modelle wie der iX3 sollen die Position im Premiumsegment festigen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BMW?

Software-Talente als kritischer Faktor

Parallel zur physischen Produktion investiert BMW in digitale Kompetenz. Gemeinsam mit der ESMT Berlin startete der Konzern die nächste Runde der „Change Maker Fellowships" — ein Programm zur Ausbildung von Nachwuchskräften für KI und vernetztes Fahren. Mit weltweit mehr als 10.000 IT- und Software-Experten ist der Konzern längst mehr als ein klassischer Automobilhersteller.

Zölle drücken auf die Marge

Die Zahlen zeigen, dass die Transformation Früchte trägt: Im abgelaufenen Quartal stieg der Gewinn je Aktie auf 2,92 Euro, nach 2,41 Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2026 erwarten Analysten 10,71 Euro je Aktie.

Allerdings rechnet BMW damit, dass erhöhte Zölle die EBIT-Marge im Automobilsegment um rund 1,25 Prozentpunkte belasten werden — ein Gegenwind, der trotz operativer Fortschritte auf dem Kurs lastet.

Auf der Hauptversammlung am 13. Mai steht neben einer Dividende von 4,40 Euro je Stammaktie auch die geplante Umwandlung der Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien auf der Agenda. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 6. Mai 2026 — dann wird sich zeigen, wie stark die Zollbelastung tatsächlich durchschlägt.

BMW-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BMW-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

Die neusten BMW-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BMW-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BMW: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...