General Mills bereitet seine Aktionäre auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2026 vor. Der US-Lebensmittelkonzern sieht sich mit einem zunehmend vorsichtigen Konsumverhalten und einer hohen Marktvolatilität konfrontiert. Trotz langfristiger Investitionsziele stehen kurzfristig deutliche Gewinnrückgänge im Raum.

Deutliche Korrektur der Ziele

In seiner jüngsten Mitteilung korrigierte General Mills die Erwartungen für den organischen Nettoumsatz nach unten. Statt einer zuvor prognostizierten stabilen Entwicklung rechnet das Management nun mit einem Rückgang von bis zu zwei Prozent. Noch deutlicher fallen die Anpassungen beim bereinigten Gewinn je Aktie aus: Hier wird ein Minus von 16 bis 20 Prozent erwartet – ein signifikanter Sprung im Vergleich zur vorherigen Schätzung von maximal 15 Prozent.

Hintergrund dieser Entwicklung ist ein volatiles Marktumfeld, in dem viele Haushalte ihre Budgets straffen und verstärkt auf preiswertere Alternativen ausweichen. Marktbeobachter werten dies als Zeichen dafür, dass die Erholung des Absatzvolumens langsamer und kostspieliger verläuft als vom Unternehmen ursprünglich kalkuliert.

Dividende bleibt der Anker

Trotz der operativen Herausforderungen setzt das Unternehmen seine Tradition der Gewinnausschüttung fort und kündigte für das laufende Quartal eine Dividende von 0,61 US-Dollar pro Aktie an. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich daraus beim aktuellen Kursniveau eine Dividendenrendite von rund 5,37 Prozent. Reicht dieser Status als zuverlässiger Zahler aus, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen?

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Die Konzernführung betont, dass das Jahr 2026 als „Investitionsjahr“ fungiert. Ziel ist es, das Sortiment stärker an den Trend zu gesünderen Lebensmitteln anzupassen. Während General Mills zuletzt leichte Marktanteilsgewinne verbuchen konnte, bleibt der Druck durch steigende Kosten und den harten Wettbewerb im Einzelhandel hoch.

Skepsis am Markt

Die Aktie spiegelt die aktuelle Unsicherheit bereits deutlich wider. In den letzten zwölf Monaten verlor das Papier rund 34 Prozent an Wert und notiert bei 38,05 Euro nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief. Auch institutionelle Investoren zeigten sich zuletzt zurückhaltend: Große Adressen wie Citigroup reduzierten ihre Positionen im vergangenen Quartal spürbar.

Am 10. April 2026 wird die Aktie „Ex-Dividende“ gehandelt, bevor am 1. Mai die Auszahlung an die Aktionäre erfolgt. Bis dahin wird der Fokus des Marktes darauf liegen, ob die strategischen Investitionen ausreichen, um den Abwärtstrend beim Absatzvolumen nachhaltig zu stoppen.

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