Das österreichische Technologieunternehmen Frequentis positioniert sich im boomenden Drohnen-Markt – und die Börse honoriert das. Die Aktie hält sich zum Wochenausklang stabil bei 79,60 Euro und damit nahe der psychologisch wichtigen 80-Euro-Marke. Hinter der Kursstärke stehen zwei konkrete Entwicklungen: eine strategische Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Fortschritte bei KI-gestützten Sicherheitslösungen.

Die wichtigsten Fakten:
- Kooperation mit DLR zur Integration von Drohnen in den europäischen Luftraum
- Entwicklung von "U-Space"-Verfahren für unbemannte Flugsysteme
- KI-gestützte "Zero Trust"-Sicherheitsarchitekturen für kritische Infrastrukturen
- Marktkapitalisierung: rund 1,07 Milliarden Euro

DLR-Partnerschaft öffnet neuen Markt

Die am 7. Januar bekanntgegebene Zusammenarbeit mit dem DLR verschafft Frequentis Zugang zu einem Zukunftsmarkt. Gemeinsam arbeiten beide Partner an "U-Space"-Verfahren, die eine sichere Integration von Drohnen in den regulären Luftverkehr ermöglichen sollen. Das Unternehmen liefert dabei nicht nur Hardware, sondern entwickelt die digitale Infrastruktur und setzt Standards für den künftigen Regelbetrieb unbemannter Flugsysteme.

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Für Frequentis bedeutet das eine Erweiterung des klassischen Flugfunk-Geschäfts um skalierbare Einnahmequellen. Der kommerzielle und sicherheitspolitische Einsatz von Drohnen nimmt weltweit zu – und das Unternehmen positioniert sich als Systemarchitekt dieser Entwicklung.

Cybersicherheit als zweites Standbein

Parallel zur Drohnen-Thematik präzisierte Frequentis seine Strategie im Bereich Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Der Fokus liegt auf modernen Sprachkommunikationssystemen, die "Zero Trust"-Sicherheitsarchitekturen mit KI-gestützter Automatisierung kombinieren. Angesichts zunehmender Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen dürfte die Nachfrage bei Flugsicherungen und Behörden steigen.

Charttechnik: Kampf um die 80 Euro

Die Aktie konnte sich seit Jahresbeginn um gut 4 Prozent verbessern und notiert damit deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von knapp 60 Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 95,20 Euro beträgt allerdings noch rund 16 Prozent. Sollte die 80-Euro-Marke nachhaltig überwunden werden und das Handelsvolumen dabei anziehen, wäre charttechnisch weiteres Potenzial vorhanden.

Die Kombination aus etabliertem Kerngeschäft und Wachstumsfantasie im Drohnen-Sektor liefert der Bewertung derzeit das fundamentale Fundament. In der kommenden Handelswoche zeigt sich, ob die Bullen die runde Marke verteidigen können.

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