Schon vor der Veröffentlichung des Jahresberichts am 29. April stimmt die Frauenthal Holding ihre Anteilseigner darauf ein, dass es im Frühjahr wohl keine guten Nachrichten zu vermelden geben wird. Zwar berichtete das Unternehmen kürzlich durchaus von Fortschritten aufgrund von Einsparungen, weshalb das Ebit auf 12 bis 14 Millionen Euro nach 6,5 Millionen Euro im Jahr zuvor anwachsen dürfte.

Das war es dann aber auch schon weitgehend mit den positiven Entwicklungen. Konzernweit drückt der Verkauf der Automotive-Sparte auf das Ergebnis, der kurz vor Weihnachten über die Bühne gebracht werden konnte. Frauenthal rechnet hier mit einer Abschreibung von 42 Millionen Euro und verbucht das Ganze als einen aufgegebenen Geschäftsbereich.

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Frauenthal Holding im roten Bereich

Dadurch bedingt warnt die Holding davor, dass das Konzernergebnis im Jahr 2025 wohl einen Verlust von 35 bis 40 Millionen Euro erreichen wird. Schwierig bleibt die Lage auch bei den verbliebenen Sparten, hauptsächlich der Handelssparte. Dort waren die Umsätze zuletzt wohl rückläufig.

Für 2026 rechnet die Frauenthal Holding nicht mit einer nennenswerten Erholung. Man habe es weiterhin mit einer "nachhaltig angespannten Marktsituation" zu tun. Der Umsatz soll von 807 auf voraussichtlich 790 Millionen Euro zurückgehen. Ob zumindest 2027 wieder etwas Erleichterung mit sich bringen könnte, darauf ging das Unternehmen nicht weiter ein.

Schockstarre?

Die Frauenthal-Aktie reagierte auf die unschönen Neuigkeiten nicht weiter, was aber ins Muster passt. Für gewöhnlich gibt es nur wenige Bewegungen und ein überschaubares Handelsvolumen zu sehen. Das liegt auch daran, dass nur ein geringer Anteil der Aktien sich im Streubesitz befindet. Mehr als 80 Prozent teilen sich auf auf die Mehrheitseignerin Tridelta GmbH und den eigenen Anteil von etwa zehn Prozent.

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