Die Aktie reagiert aktuell vor allem auf eine algorithmische Trend-Abstufung, die kurzfristig Verkaufsdruck ausgelöst hat. Gleichzeitig läuft die entscheidende Testphase für Terminal 3 mit 8.000 Testpassagieren — ein operatives Ereignis, das für die nächsten Monate Kurs und Bilanz stärker bestimmen dürfte. Kann das Terminal 3 die technische Schwäche kompensieren?

Wesentliche Fakten auf einen Blick:
- Schlusskurs Freitag: 70,35 €
- BOTSI-Abstufung: Rangrückgang vom bisherigen Platz 111 (algorithmische Neubewertung)
- Terminal 3: Testbetrieb mit 8.000 Personen, Öffnung geplant am 22. April 2026
- 50-Tage-Durchschnitt: 71,74 € (Kurs leicht darunter)
- RSI (14 Tage): 48,3 (neutral)
- Change 12 Monate: +18,14 %

Was die Abstufung bedeutet

Der BOTSI-Advisor hat den Titel am Vormittag heruntergestuft; in Folge verlor die Aktie kurzfristig an Momentum. Die algorithmische Neubewertung basiert laut Quelle auf einer relativen Verschlechterung gegenüber dem Gesamtmarkt. Ergänzend weist ein Performance-Check ein B-Rating aus — ein technisches Signal zur Vorsicht, aber kein Hinweis auf eine fundamentale Schieflage.

Aus technischer Sicht steht der Kurs knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt, der bei 71,74 € verläuft. Der RSI von 48,3 signalisiert keine Überhitzung; die 30-Tage-Volatilität von 24,88 % zeigt jedoch, dass größere Schwankungen möglich sind. Insgesamt spricht das Bild für eine Phase der Konsolidierung: kurzfristig belastet durch die Abstufung, mittelfristig offen für eine Erholung, wenn sich die technische Lage stabilisiert.

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Terminal 3 und Ausblick

Operativ liefert Fraport konkrete Fortschritte: Die viermonatige Testphase startet im Januar mit 8.000 freiwilligen Testpassagieren, und die Bauarbeiten sind nach Angaben weitgehend abgeschlossen; die Behörden haben Abnahmen erteilt. Die planmäßige Eröffnung am 22. April 2026 gilt als zentraler Meilenstein. Gelingt die termingerechte Inbetriebnahme und bestätigen die Simulationen die Abläufe — von digitaler Gepäckaufgabe bis zu biometrischen Gates — reduziert das das Verzögerungs- und Umsetzungsrisiko deutlich.

Kurzfristig bleibt die Aktie jedoch anfällig, weil die Integration des Terminals die Kosten- und Personalsituation belastet. Positiv wirkt die Aussicht auf eine mögliche Dividendenzahlung für 2026, die als Zeichen der Erholung gewertet wird.

Konkreter Ausblick: Die Ergebnisse der Testphase bis April und die planmäßige Eröffnung am 22. April 2026 sind die entscheidenden Trigger. Hält der Kurs die Unterstützung um den 200-Tage-Durchschnitt (67,98 €), bleibt die Chance auf eine Seitwärtsstabilisierung und schrittweise Erholung. Fällt die Aktie deutlich darunter, dürfte sich der Verkaufsdruck ausweiten — weshalb die anstehenden Monate sowohl technisch als auch operativ richtungsweisend sind.

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