Physische Edelmetalle wie Platin und Palladium rücken wieder stärker in das Blickfeld der Märkte. Während geopolitische Spannungen die Versorgungslage erschweren, sorgt die Industrie für eine stabile Nachfrage – insbesondere im Bereich grüner Technologien. Kann der Sprott Physical Platinum and Palladium Trust unter diesen Vorzeichen seine jüngste Aufwärtsbewegung fortsetzen?

Angebotsdefizite stützen den Markt

Das Marktumfeld für Platingruppenmetalle (PGM) zeigt sich derzeit dynamisch. Ein wesentlicher Treiber für die Preisentwicklung ist das erwartete Angebotsdefizit, das Marktbeobachter vor allem bei Platin prognostizieren. Die Gründe hierfür liegen einerseits in den schwierigen Förderbedingungen in wichtigen Erzeugerländern wie Südafrika und Russland. Andererseits stützt die anhaltende Nachfrage aus der Automobilindustrie die Preise, da beide Metalle essenzielle Komponenten für Katalysatoren zur Abgasreinigung sind.

Besonders interessant ist dabei der Trend zur Substitution: Da Palladium phasenweise deutlich teurer war als Platin, setzen viele Hersteller verstärkt auf das günstigere Platin. Diese Umschichtung stützt die Nachfrage nach Platin zusätzlich, während Palladium langfristig durch den Wandel zur Elektromobilität unter Druck geraten könnte. Nach einem Kursplus von rund 4,5 Prozent in der vergangenen Woche notierte das Papier am Freitag bei 17,45 USD, womit sich der Titel seit Jahresbeginn stabilisiert hat.

Neue Impulse durch Wasserstofftechnologie

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Sprott Physical Platinum and Palladium Trust?

Neben der klassischen Automobilindustrie gewinnt die Wasserstoffwirtschaft als langfristiger Nachfragetreiber an Bedeutung. Platin spielt in diesem Sektor eine Schlüsselrolle, was dem Trust eine strategische Komponente verleiht, die über die reine Industriekonjunktur hinausgeht. Anleger beobachten zudem die Bewertungslücke zu anderen Edelmetallen wie Gold und Silber, die sich in den vergangenen Jahren deutlich besser entwickelt haben.

Auch auf Ebene des Emittenten zeigt sich ein positives Momentum. Das verwaltete Vermögen von Sprott Inc. verzeichnete zuletzt ein deutliches Wachstum. Analysten von Banken wie RBC haben ihre Einschätzungen für die Muttergesellschaft angehoben, was das gestiegene Vertrauen in den spezialisierten Rohstoff-Anbieter unterstreicht.

Ausblick für Anleger

Die weitere Entwicklung des Trusts wird maßgeblich von der Umsetzung der globalen Wasserstoffstrategien und den Verkaufszahlen bei Verbrenner- und Hybridfahrzeugen abhängen. Für Marktteilnehmer sind die kommenden Berichte des World Platinum Investment Council (WPIC) der nächste wichtige Fixpunkt, um die tatsächliche Schwere der Angebotsdefizite neu zu bewerten. Bleibt die Verknappung auf dem physischen Markt bestehen, könnte dies die Preisbasis für den Trust nachhaltig festigen.

Sprott Physical Platinum and Palladium Trust: Kaufen oder verkaufen?! Neue Sprott Physical Platinum and Palladium Trust-Analyse vom 22. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Sprott Physical Platinum and Palladium Trust-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Sprott Physical Platinum and Palladium Trust-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Sprott Physical Platinum and Palladium Trust: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...