Der Krypto-Markt schaut diese Woche weniger auf Hype – und mehr auf Infrastruktur. Ripple baut seine Präsenz im Nahen Osten aus und setzt dabei auf einen Ansatz, der vor allem für Banken und Zahlungsdienstleister interessant ist. Im Kern geht es um regulierte Stablecoin-Schienen und schnellere Abwicklung zwischen Dollar- und Dirham-basierten Token.

Zwei Stablecoins, ein Abwicklungsnetz

Ripple und die in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässige Zand Bank haben ihre strategische Partnerschaft vertieft. Ziel ist es, Ripples USD-Stablecoin RLUSD mit AEDZ zu verzahnen – einem Stablecoin der Zand Bank, der durch den VAE-Dirham gedeckt ist und auf dem XRP Ledger (XRPL) ausgegeben werden soll.

Der entscheidende Punkt: Beide Token sollen auf dem XRPL ineinandergreifen. Damit wollen die Partner eine Art Liquiditätsbrücke schaffen, über die sich RLUSD und AEDZ nahtlos tauschen lassen. Genau das zielt auf zwei große Anwendungsfelder:

  • Überweisungen (Remittances): schneller Transfer zwischen Währungsräumen
  • Institutionelle Abwicklung: Zahlungsströme und Settlements „on-chain“ statt über klassische Bankprozesse

Ripple verweist dabei auf die technischen Eigenschaften des XRPL: 3–5 Sekunden Abwicklungszeit als Netzwerkstandard und im Schnitt sehr niedrige Transaktionskosten (im Quelltext: rund 0,0002 US-Dollar pro Transaktion). Der Charme liegt also weniger in neuen Coins, sondern darin, bestehende Zahlungslogik effizienter auf eine regulierbare Infrastruktur zu bringen.

Mehr Angebot für Institutionen: Custody und Staking

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Parallel zur Bankenkooperation hat Ripple am 10. Februar neue Partnerschaften angekündigt, die das institutionelle Angebot rund um Ripple Custody erweitern sollen:

  • Securosys soll Schutz über Hardware-Sicherheitsmodule (HSM) bringen – ein Sicherheitsstandard, der bei „bankentauglichen“ Setups wichtig ist.
  • Figment soll native Staking-Funktionen integrieren.

Damit können Kunden laut Quelltext Vermögenswerte wie Ethereum und Solana über ihre Custody-Konten staken, ohne selbst Validator-Infrastruktur zu betreiben. Das ist ein klarer Schritt weg vom reinen Zahlungs-Use-Case hin zu einer breiteren Infrastrukturrolle – zumindest für regulierte Marktteilnehmer, die genau solche „Managed“-Bausteine suchen.

Warum ausgerechnet die VAE?

Die Ausweitung in den Emiraten passt zum regulatorischen Rückenwind in der Region. Eine am 11. Februar veröffentlichte Vergleichsanalyse (Counterparty Catalogue) stuft die VARA-Lizenz der VAE unter 11 Jurisdiktionen als die beste ein – unter anderem wegen klarer Vorgaben zu Asset-Trennung und Compliance. Für Projekte, die institutionelle Zahlungsrails bauen wollen, ist das ein entscheidender Standortfaktor.

An der Börse zeigt sich derweil eher Zurückhaltung: XRP notierte zuletzt bei 1,41 US-Dollar und liegt auf 30 Tage gesehen deutlich im Minus. Das passt zum Bild, das der Quelltext zeichnet: weniger unmittelbarer Kurstreiber, mehr eine Phase, in der der Markt den langfristigen Nutzen dieser institutionellen Schienen erst einpreist.

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