Der Krieg im Iran hat die Börsen derzeit fest im Griff. Akute negative Auswirkungen ergeben sich vor allem für den Luftfahrtbereich, da aktuell zahlreiche Flughäfen in der Region nicht angesteuert werden können und der Luftraum mehrerer Länder zum Tabu geworden ist. Darauf reagierte etwa die Aktie der Lufthansa mit einem Minus von zeitweise zehn Prozent. Beim Flughafen Wien sind die Kursverluste heute Morgen mit 1,1 Prozent noch eher überschaubar ausgefallen.

Ein Thema ist der Krieg aber auch in der österreichischen Hauptstadt. Wie die Flughafen-Betreiberin wissen ließ, kommen mit jedem Tag, an dem die Lufträume in und um den Iran gesperrt sind, rund 5.000 gestrandete Passagiere in Wien hinzu. Parallel dazu zeigen sich rasant steigende Ölpreise, was der Luftfahrt das Leben auch nicht eben einfacher macht.

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Der Flughafen Wien vermeidet Panik

Der Vorstand mahnt allerdings zu Besonnenheit und erkennt momentan noch keine Anzeichen dafür, dass es sich bei der aktuellen Lage um einen dauerhaften Zustand handeln wird. So die Dinge sich möglichst rasch wieder beruhigen, werde es keine allzu großen Auswirkungen bei der eigenen Bilanz geben. Folgerichtig hält der Flughafen Wien auch an der bisherigen Prognose fest, welche einen Gewinn von 210 Millionen Euro für 2026 prognostiziert.

Abhängen wird aber alles davon, wie lange der Krieg dauern mag. Darüber macht der Vorstand sich keine falschen Vorstellungen. Es sei aber aktuell noch viel zu früh, um schon Anpassungen bei den Aussichten vorzunehmen. Stattdessen wird im Prinzip erstmal nur darauf gehofft, dass die Bombardierungen möglichst früh wieder aufhören, auf welche Art und Weise auch immer.

Die Gefahr ist da

Der Ansatz des Vorstands ist nicht verkehrt und allzu viele Handlungsmöglichkeiten hat der Flughafen Wien ohnehin nicht. Dennoch ist es auch nachvollziehbar, dass die Anteilseigner eher vorsichtig agieren. Denn das Risiko von weiteren Eskalationen und einem länger andauernden Konflikt ist klar vorhanden. Das könnte im ungünstigsten Fall zu einem deutlichen Passagierrückgang in Wien führen. Ein wenig die Seitenlinie zu hüten, bis der erste Staub sich etwas gelegt hat, scheint nicht der schlechteste Ansatz zu sein.

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