Der Flughafen Wien stellte die Zahlen für das Jahr 2025 vor, die aber leider keine allzu großen Sensationen mit sich brachten. Zwar konnte mit 32,6 Millionen Passagieren ein neuer Rekord aufgestellt werden. Allerdings war das bereits bekannt und noch dazu wird für das laufende Jahr schon wieder mit einem Rückgang auf rund 30 Millionen Passagiere gerechnet. Verantwortlich macht der Flughafen Wien dafür vor allem die Politik, welche der Branche mit hohen Flugabgaben und anderen Maßnahmen Steine in den Weg legt.

Die Umsätze konnte die Flughafen Wien-Gruppe, zu der auch Flughäfen in Malta und Kosice zählen, immerhin um 7,2 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro steigern. Ansonsten ging es aber an zu vielen Stellen abwärts. Beim Ebita wurde ein Rückgang um 6,8 Prozent auf 412,4 Millionen Euro verzeichnet und das Periodenergebnis ging unter Berücksichtigung einer Wertberichtigung um 12,3 Prozent auf 210,1 Millionen Euro zurück.

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Hoffnung auf Stabilität

Im laufenden Jahr sollen die Gewinne sich immerhin stabil entwickeln und dass die Dividende stabil bei 1,65 Euro je Aktie bleiben soll, ist vielleicht keine Selbstverständlichkeit. Wachstumssignale stellt der Flughafen Wien aber erst für die kommenden Jahre in Aussicht. Bis zum Jahr 2035 soll die Anzahl der Passagiere auf 40 Millionen am Standort in Wien anschwellen. Akute Beruhigung unter den Aktionären lässt sich damit nicht erzielen.

Letztere blicken stattdessen nicht nur auf Europa sorgenvoll, sondern auch auf den Nahen Osten. Der Krieg in der Region belastet die Luftfahrtbranche heftig, steigert Öl- und damit Kraftstoffpreise und sorgt für etliche gestrandete Passagiere. Auch in Wien musste die eine oder andere Maschine stehenbleiben. Setzt der Konflikt sich länger fort, könnte die Reiselust der Menschen durchaus einen Dämpfer verpasst bekommen, auch aufgrund möglicher inflationstreibender Effekte.

Flughafen Wien: Bullen auf dem Rückzug

Es sind vor allem viele Ungewissheiten, welche heute die Laune der Aktionäre trüben und die Aktie des Flughafen Wien weiter in die Tiefe befördern. Nüchtern betrachtet brachten die Zahlen keine allzu großen Überraschungen mit sich. Die bieten aber auch kein Gegengewicht zu den massiven Sorgen aufgrund von geopolitischen Entwicklungen. Folgerichtig setzt sich der Ausverkauf fort und der Kurs der Flughafen Wien-Aktie segelte heute morgen um 3,7 Prozent auf 52,40 Euro abwärts.

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