Flughafen Wien-Aktie: Kurzfristige Belastung?
Die Eskalation im Nahen Osten hat enorme Auswirkungen auf den Luftfahrt-Sektor genommen und damit auch an der Börse manchen Kurseinbruch provoziert. Die Flughafen Wien-Aktie schlägt sich in dieser Hinsicht noch recht wacker. Spürbar sind die neuerlichen Zweifel aber schon und die vorherige Unterstützung bei 55 Euro gaben die Bullen aus der Hand. Am Freitag standen zum Handel am Mittag noch 54 Euro in Wien auf dem Ticker, nachdem es in den Morgenstunden eine Erholung zu bewundern gab.
Für eine solche finden die Analysten von NuWays anscheinend auch ausreichend Argumente. Dort ist mit Blick auf die Entwicklung im Nahen Osten lediglich von einer "kurzfristigen Belastung" die Rede. Darum ausgeklammert wird im Unternehmen unverändert ein "hochwertiger Infrastruktur Base mit langfristigem Wachstumspotenzial" erkannt. Bereits miteinberechnet ist dabei, dass die Passagierzahlen sich im laufenden Jahr zunächst etwas abschwächen dürften.
Flughafen Wien: Keine Verkaufsempfehlung
Zu einer Kaufempfehlung können die Börsenprofis sich zwar nicht hinreißen lassen. Es gibt aber auch kein negatives Urteil und das Kursziel bleibt unverändert bei 57 Euro. Damit ergibt sich nach den Rückschlägen aus dieser Woche ein wenig Aufwärtspotenzial, so die Analysten mit ihrer Einschätzung Recht behalten mögen. Abhängen wird das aber nicht nur vom Krieg in Nahost.
Schon seit Monaten lasten auf dem Flughafen Wien hohe steuerliche Abgaben, was manche Airline am Standort bereits in die Flucht gezwungen hat. Dadurch bedingt rechnet die Betreiberin selbst für das laufende Jahr ebenfalls mit Rückgängen. Ab 2027 möchte man jedoch wieder in den Wachstumsmodus umschalten. Damit dieser Plan aufgeht, gibt es aber durchaus (bisher ungehörte) Appelle in Richtung Politik.
Belastungsfaktoren
Die Krise im Nahen Osten sollte für den Moment mit Blick auf den Flughafen Wien nicht überbewertet werden. Ignorieren lässt sich das Ganze allerdings auch nicht, konnten doch vor gar nicht langer Zeit neue Verbindungen in die Region gewonnen werden. Das Risiko steigt, je länger der Konflikt andauern mag, auch aufgrund steigender Kosten auf Seiten der Airlines. Eine neutrale Haltung scheint da nicht der verkehrteste Ansatz zu sein.
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