Flughafen Wien-Aktie: Die letzte gute Nachricht?
Einmal mehr ist es dem Flughafen Wien im Februar gelungen, mehr Passagiere anzulocken. Am Hauptstandort in Wien konnte das Unternehmen im letzten Monat 1,93 Millionen Reisende begrüßen und damit 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Über die gesamte Gruppe mit den Flughäfen in Malta und Kosice stieg das Passagieraufkommen sogar um ansehnliche 5,8 Prozent auf 2,6 Millionen an. Allerdings können die Anleger sich darüber momentan nicht recht freuen.
Denn es zeichnet sich bereits ab, dass es von hier an eher in die entgegengesetzte Richtung gehen dürfte. Der Irankrieg führt zu massiven Einschränkungen im Flugverkehr, was in Wien nicht unbemerkt bleibt. Im Februar machte sich das noch nicht bemerkbar. Im März dürfte es umso härter auf die Passagierzahlen drücken.
Flughafen Wien: Es wird nicht einfacher
Zusätzlich dazu stellte der Flughafen Wien sich schon vor einer Weile auf nachlassende Passagierzahlen ein, da im Frühjahr der Wegfall von Wizz Air und weniger Verbindungen seitens Ryanair anstehen. Damit trüben die weiteren Aussichten sich in gleich doppelter Hinsicht ein. Erst ab dem kommenden Jahr soll wieder zurück auf den Wachstumskurs gefunden werden, was allerdings freilich nicht mit Garantien verbunden ist.
Die Flughafen Wien-Aktie bleibt vor diesem Hintergrund am Boden. Am Freitagmorgen fiel der Titel in Wien um 0,8 Prozent auf 52,60 Euro zurück. Zuvor gaben die Bullen infolge des Irankriegs bereits die ehemalige Unterstützung rund um die 55-Euro-Marke aus der Hand. Panik ist hier zwar noch nicht festzustellen. Doch von Optimismus ist leider auch nicht mehr allzu viel zu sehen.
Quälende Unsicherheit
Wie es in Zukunft weitergehen mag, wird auch von den Entwicklungen im Nahen Osten abhängen. Je länger der Krieg dort andauert, desto ungemütlicher wird es auch für den Flughafen Wien. Denn die Kosten steigen und zahlreiche einst beliebte Verbindungen entfallen schlicht. Bisher findet das in den Prognosen noch keine Berücksichtigung. Jeder weitere Kriegstag ist für den Flughafen Wien aber ebenso eine Belastung wie für die allermeisten Airlines.
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