Vor wenigen Tagen ließ der Flughafen Wien verlauten, nicht länger mit einer dritten Piste zu planen, was unterschiedliche Reaktionen hervorrief. In Zeitungsberichten war von enttäuschten Anwohnern zu lesen, welche sich eigentlich auf weniger Lärmbelastung gefreut hatten. Nun wird nach anderen Lösungen verlangt, die nach Ansicht der Betroffenen bis hin zu einem Nachtflugverbot reichen sollten.

An der Börse hingegen wurde erst einmal begrüßt, dass der Flughafen Wien sich einer potenziellen Milliardeninvestition entledigt. Das führte bereits zu Auftrieb bem Aktienkurs, der am Wochenende bei 55,20 Euro landete und damit das 52-Wochen-Hoch bei 55,60 Euro nur knapp verfehlte. Möglicherweise ergeben sich aber noch weitere positive Effekte, was der Aktie noch mehr Auftrieb verleihen könnte.

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Flughafen Wien: Mehr Geld für die Aktionäre?

Die Analysten von NuWays rechnen aufgrund der Absage für eine dritte Piste mit einer temporär höheren Dividende beim Flughafen Wien. Mit 438 Millionen Euro an Nettoliquidität habe das Unternehmen sich auf eine positive Entscheidung in finanzieller Hinsicht vorbereitet. Nachdem das Thema vom Tisch ist, sei die hohe Liquiditätsposition überholt. Daher ergebe sich Spielraum, um höhere Ausschüttungen zu realisieren.

Die Experten rechnen damit, dass die Dividende für die Jahre 2025 bis 2027 auf drei Euro je Aktie anwachsen dürfte. Auch bei Oddo BHF wird mit einem ähnlichen Szenario gerechnet. Es ergebe sich das Potenzial, mehr als 1,2 Milliarden Euro in Form von Dividenden an die Aktionäre weiterzureichen. In freudiger Erwartung stieg hier sogar das Kursziel von 56 auf nun 67 Euro.

Ein erfreuliches Ende?

In der Theorie hört sich das hervorragend an und das Ende von Pläne für eine dritte Piste könnte sich als wahre Wohltat für die Anteilseigner erweisen. Allerdings machte die Flughafen Wien AG bislang noch keine konkreten Ankündigungen in diese Richtung. Was auf die kürzlich erfolgte Entscheidung noch an Konsequenzen folgen mag, bleibt offen. Denn investieren will der Konzern grundsätzlich weiterhin, nun allerdings mit verstärktem Fokus auf die Terminals.

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