Tesla Aktie: Frist im Fokus
Bei Tesla rückt an diesem Wochenende nicht ein neues Modell in den Mittelpunkt, sondern ein Termin in Washington. Bis spätestens 9. März muss der Konzern der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA umfangreiche Daten zu Unfällen im Zusammenhang mit Full Self-Driving (FSD) liefern. Und genau daran hängt viel: Wie belastbar ist Teslas Autonomie-Story, wenn Aufseher sie bis ins Detail prüfen?
NHTSA fordert Crash-Daten zu FSD
Die NHTSA untersucht mögliche Verkehrsverstöße im Zusammenhang mit aktuellen FSD-Versionen. Tesla muss dazu nach zwei Fristverlängerungen nun konkret liefern: unter anderem Crash-Videos, CAN-Bus-Logs und Event-Data-Recorder-Dateien zu relevanten Vorfällen.
Der Kernpunkt: Ein unvollständiges oder „unsauber“ aufbereitetes Paket könnte nach Einschätzung des Marktes Folgen haben – von Bußgeldern über Rückrufe bis hin zu Verzögerungen bei der Einführung von unbeaufsichtigtem FSD und beim Robotaxi-Rollout. Genau diese Perspektive gilt aber als wichtiger Baustein für die Bewertung.
Robotaxis: Vorfälle als politischer Zündstoff
Brisant ist das Thema auch wegen der bereits dokumentierten Vorfälle. Laut NHTSA waren Teslas Robotaxis seit dem Start des Dienstes in Austin im Juni 2025 in 14 Unfälle verwickelt. Die fünf jüngsten Fälle im Dezember und Januar verliefen ohne Verletzte, es gab jedoch Sachschäden (etwa Kollisionen mit einem anderen Fahrzeug oder einem festen Objekt). In zwei weiteren Fällen (Juli und Oktober) kam es demnach zu leichten Verletzungen.
Die entscheidende Frage für Anleger ist damit weniger, ob Autonomie langfristig kommt, sondern ob regulatorische Auflagen den Zeitplan und die Skalierung ausbremsen.
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Absicherung nimmt zu – und die Bewertung bleibt umstritten
Auffällig: Im Optionsmarkt wurde laut Bericht verstärkt auf kurzfristige Absicherung gesetzt, also auf Positionen, die bei fallenden Kursen gewinnen können. Das passt ins Bild eines Marktes, der das Wochenende eher als Risikopunkt denn als Routine-Termin betrachtet.
Gleichzeitig bleibt die Analystenlandschaft gespalten. Zwar verweist der Text auf einen positiven Ausblick der Bank of America, im Konsens dominiert aber weiter „Hold“ (27 Analysten). Einzelne Häuser liegen deutlich auseinander: Barclays bestätigt „Equal Weight“ mit 360 US-Dollar Kursziel, BNP Paribas bleibt bei einer Verkaufseinschätzung mit 280 US-Dollar. Weitere skeptische Ziele reichen bis 215 (Phillip Securities) und 145 US-Dollar (JPMorgan, Stand Januar).
Auch operativ liefert Tesla gemischte Signale: 2025 sank der Umsatz auf 94,8 Mrd. US-Dollar (−3%), die Auslieferungen fielen auf 1,64 Mio. Fahrzeuge (−10%). Positiv hebt der Bericht eine Bruttomarge von 20,1% hervor – die höchste seit zwei Jahren. Zudem verfügt Tesla über mehr als 28 Mrd. US-Dollar Cash, was den Umbau Richtung KI, Robotik und neue Fahrzeugkonzepte finanzierbar macht.
Zum Marktbild: Die Aktie schloss am Freitag bei 341,75 Euro (−2,22%); seit Jahresbeginn steht ein Minus von 8,60% zu Buche.
Im Kalender ist der nächste Fixpunkt bereits sichtbar: Im April 2026 soll die Cybercab-Produktion in Volumen anlaufen, außerdem sind die nächsten Zahlen laut Artikel für 28. April 2026 (geschätzt) terminiert. Bis dahin dürfte vor allem zählen, ob Teslas Abgabe an die NHTSA am 9. März neue Auflagen nach sich zieht – oder das Thema zunächst aus dem Kursdruck nimmt.
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