FLEX LNG Aktie: Dividende attraktiv
FLEX LNG legte seit Jahresbeginn 5,85 % zu und bietet eine Dividendenrendite von 11,36 %. Gleichzeitig wurde die Charteroption für die FLEX Volunteer nicht gezogen, womit das Schiff seit Mitte Januar verfügbar ist. Bleibt die Dividende unter diesen Bedingungen nachhaltig?
Wichtige Fakten
- Kursentwicklung: +5,85 % seit Jahresbeginn 2026.
- Dividendenrendite: 11,36 % (Basis: Kurs vom 23. Januar 2026).
- Bewertung: Fairer Wert auf Basis des operativen Cash-Flows 28,05 USD vs. Kurs 26,41 USD (23. Januar 2026).
- Liquidität: Cash-Position von 479 Mio. USD Ende Q3 2025.
- Flottenstatus: FLEX Volunteer ab Mitte Januar 2026 auf dem Chartermarkt verfügbar.
Operative Herausforderung
Ein Charterer zog die Option für die FLEX Volunteer nicht, daher ist das Schiff seit Mitte Januar auf dem Markt. Das erhöht kurzfristig den Bedarf, die Auslastung der Flotte aktiv zu managen und eine Weitervercharterung zu erreichen. Solche Verfügbarkeiten können die Einnahmen temporär belasten, bis ein neuer Chartervertrag beginnt.
Finanzlage und Bewertung
Die Bilanz zeigt eine hohe Liquidität: Ende Q3 2025 standen 479 Mio. USD zur Verfügung, was aus Bilanzoptimierungen und der Refinanzierung einzelner Schiffe resultierte. Auf Basis des operativen Cash-Flows ergibt sich ein fairer Wert von 28,05 USD je Aktie, gegenüber einem Kurs von 26,41 USD (23. Januar 2026) — eine leichte Unterbewertung laut vorliegender Bewertung. Die aktuelle Dividendenrendite von 11,36 % reflektiert diese Situation und die Ertragsstruktur des Unternehmens.
Sektorperspektive
Der LNG-Carrier-Sektor startete 2026 mit zahlreichen Neubestellungen, was die mittelfristigen Kapazitätspläne und die Nachfrageerwartung stützt. Gleichzeitig sorgen laufende Neubauten und deren Auslieferungen kurzfristig für Angebotsdruck, während verstärkte Verschrottung älterer Einheiten mittelfristig entlastend wirken kann.
Kurzfristiger Ausblick
Kurzfristig hängt die Lage von zwei Faktoren ab: der erfolgreichen Weitervercharterung der FLEX Volunteer und der Entwicklung der Charterraten. Gelingt eine zügige Vercharterung zu marktüblichen Raten, bleibt die Liquiditätsbasis eine Absicherung für Dividenden und operative Flexibilität. Kommt es zu längeren Leerständen oder zu spürbar sinkenden Charterraten, würden Einnahmen und Ertragskennzahlen belastet — und damit auch die nachhaltige Ausschüttungsfähigkeit.
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