TSMC hat 2025 mit einem Umsatz von 122,4 Milliarden Dollar ein Rekordergebnis erzielt — ein Plus von knapp 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotzdem stufte Wall Street Zen den Halbleiterriesen am Samstag von „Kaufen" auf „Halten" herab. Eine ungewöhnliche Konstellation.

Wachstum auf breiter Front

Der Haupttreiber hinter dem Umsatzsprung ist das Segment Hochleistungsrechnen (HPC), das 58 Prozent der Gesamterlöse ausmachte und im Jahresvergleich um 48 Prozent zulegte. Dahinter steckt vor allem die rasant steigende Nachfrage nach KI-Chips — einem Markt, in dem TSMC als Auftragsfertiger eine Schlüsselrolle einnimmt. Rund 70 Prozent des globalen Foundry-Markts entfallen auf das Unternehmen.

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Für die kommenden Jahre rechnet TSMC damit, dass der Umsatz mit KI-Beschleunigern bis 2029 mit einer jährlichen Wachstumsrate im mittleren bis hohen 50-Prozent-Bereich zulegt. Der Gesamtumsatz soll im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 25 Prozent pro Jahr wachsen. Die 3-Nanometer-Kapazitäten sind bereits vollständig ausgebucht, die Massenproduktion für 2-Nanometer-Chips läuft derzeit an.

Institutionelle Investoren uneins

Auf Investorenseite zeigt sich ein gemischtes Bild. Während Firmen wie Main Street Research und Goldstream Capital ihre Positionen zuletzt aufgestockt haben, reduzierten Dnca Finance und Wellington Management ihre Anteile. Solche Umschichtungen sind bei einem Titel mit einer Jahresperformance von rund 87 Prozent keine Seltenheit — Gewinnmitnahmen gehören zum normalen Portfoliomanagement.

Die Abstufung durch Wall Street Zen dürfte weniger ein Misstrauensvotum gegenüber dem Geschäftsmodell sein als eine Bewertungsfrage. Die Aktie notiert aktuell rund zehn Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 328,50 Euro — nach einer Rally dieser Größenordnung ist eine konservativere Einschätzung nachvollziehbar.

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