Der US-Solarkonzern First Solar gerät juristisch unter Druck. Während die Kanzlei Pomerantz LLP Vorwürfe wegen möglichem Wertpapierbetrugs prüft, blicken Anleger nervös auf die bevorstehende Bilanzvorlage. Kann das Unternehmen die operativen Bedenken rechtzeitig zerstreuen?

  • Pomerantz LLP untersucht potenzielle Falschangaben des Managements.
  • Analysten von Jefferies warnten bereits vor Margendruck und Stornierungen.
  • Jahreszahlen und Ausblick für 2026 folgen am 24. Februar.

Vorwurf des Wertpapierbetrugs

Die am Samstag bekannt gegebene Untersuchung durch Pomerantz LLP konzentriert sich auf die Frage, ob Aktionäre durch unzulässige Geschäftspraktiken oder irreführende Aussagen des Unternehmens und seiner Führungskräfte geschädigt wurden. Diese rechtliche Prüfung erfolgt nach einer deutlichen Herabstufung durch die Investmentbank Jefferies Anfang Januar. Die Analysten verwiesen damals auf gesenkte Prognosen, erhebliche Auftragsstornierungen sowie einen zunehmenden Margendruck, der das Unternehmen bis Ende 2025 belasten könnte.

Gemischtes Bild am Aktienmarkt

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Die Aktie zeigte sich zuletzt volatil. Am Freitag legte der Titel im Tagesverlauf zunächst um knapp drei Prozent zu und schloss bei 226,90 US-Dollar. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von 3,2 Prozent zu Buche. Das langfristige Bild bleibt mit einem Zuwachs von über 41 Prozent innerhalb eines Jahres positiv, wenngleich der Kurs seit Jahresbeginn um 17,7 Prozent nachgegeben hat. Dieser Rückgang spiegelt die wachsende Skepsis des Marktes hinsichtlich der kurzfristigen Profitabilität wider.

Fokus auf den 24. Februar

Am Dienstag, den 24. Februar 2026, wird First Solar nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Von besonderer Bedeutung wird dabei der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 sein. Investoren erwarten konkrete Daten dazu, wie die Kapazitätserweiterungen in den USA und die Investitionen in neue Dünnschicht-Technologien die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. Diese Veröffentlichung wird zeigen, ob die strategische Ausrichtung ausreicht, um den aktuellen Gegenwind bei den Margen zu kompensieren.

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