First Majestic Silver Aktie: Geopolitik bremst Rekordjahr
Rekordproduktion, Margen auf historischem Niveau – und trotzdem steht First Majestic Silver unter erheblichem Kursdruck. Der Auslöser kommt nicht aus dem Unternehmen selbst, sondern von außen: Der Ausbruch eines Konflikts mit iranischer Beteiligung hat die Edelmetallmärkte durcheinandergewirbelt und die Aktie innerhalb weniger Handelstage deutlich zurückgeworfen.
Der „Iran-Schock" und seine Folgen
Der Konflikt hat die globalen Ölpreise in die Höhe getrieben, Inflationsängste neu entfacht und den US-Dollar gestärkt. Für Silber bedeutet das eine paradoxe Situation: Obwohl Edelmetalle traditionell als sicherer Hafen gelten, hat die veränderte Risikowahrnehmung institutionelle wie private Anleger zur Risikoreduzierung bewogen. Silber fiel von seinen Jahreshochs zurück und stabilisiert sich nun bei rund 80 US-Dollar je Unze.
Die Aktie verlor in der Woche bis zum 21. März rund 19 Prozent – ein deutlicher Rücksetzer nach dem Allzeithoch von 32,01 US-Dollar Ende Februar. Aktuell notiert das Papier bei 16,65 Euro, knapp 38 Prozent unter diesem Rekordstand.
Rekordproduktion trifft auf Margenboom
Das operative Bild des Unternehmens erzählt eine andere Geschichte. Im Geschäftsjahr 2025 produzierte First Majestic 15,4 Millionen Unzen Silber – ein Plus von 84 Prozent gegenüber 2024. Haupttreiber war die Integration der Los-Gatos-Mine in Chihuahua, Mexiko, die im Januar 2025 für rund 970 Millionen US-Dollar zu 70 Prozent übernommen wurde. Bereits im vierten Quartal 2025 steuerte die Mine 1,5 Millionen Silberunzen bei und verdoppelte damit das Produktionsprofil des Unternehmens innerhalb von 18 Monaten.
Für 2026 hat das Management die Prognose bewusst konservativer gesetzt: 13,0 bis 14,4 Millionen Silberunzen und 116.000 bis 129.000 Goldunzen. Der Fokus verschiebt sich von Volumen hin zu Profitabilität. Die All-In Sustaining Costs (AISC) werden auf 26,15 bis 27,91 US-Dollar je Silberäquivalentunze geschätzt – basierend auf einer Silberpreisannahme von 52 US-Dollar. Bei einem aktuellen Spotpreis von rund 80 US-Dollar ergibt sich eine Marge von knapp 60 US-Dollar je produzierter Unze.
Dividende, Münzsparte und nächster Katalysator
Parallel dazu hat First Majestic die Quartalsdividende von 1 auf 2 Prozent des Nettoumsatzes verdoppelt – ein Modell, das Ausschüttungen direkt an die Silberpreisentwicklung koppelt. Die hauseigene Bullionsparte „First Mint" erzielte im vierten Quartal 2025 einen Rekordumsatz von 22,7 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von knapp 150 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Sparte macht mittlerweile rund 8 Prozent des gesamten Silberabsatzes aus.
Konkret im Blick haben Anleger nun die für Ende März 2026 erwartete erste Ressourcenschätzung für das Santo-Niño-Projekt. Fällt sie positiv aus, könnte sie ein Gegengewicht zur aktuellen geopolitischen Unsicherheit bilden – das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über eine Kassenposition von rund einer Milliarde US-Dollar.
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