First Majestic Silver vollzieht einen strategischen Kurswechsel. Nach einem Rekordjahr bei der Fördermenge rückt das Management nun die Profitabilität in den Vordergrund. Analysten honorieren diesen Ansatz mit deutlich angehobenen Gewinnerwartungen für die kommenden Jahre, während das Unternehmen von einem globalen Angebotsdefizit bei Silber profitiert.

Die Stimmung der Experten hat sich im ersten Quartal 2026 spürbar aufgehellt. Die Konsensschätzungen für den Gewinn im laufenden Geschäftsjahr stiegen in den vergangenen zwei Monaten um gut 76 Prozent auf 0,60 US-Dollar je Aktie. Für 2027 kletterten die Prognosen sogar um 82 Prozent auf 1,11 US-Dollar. Diese fundamentale Entwicklung steht im Kontrast zur jüngsten Kursbewegung. Auf Wochensicht verzeichnete das Papier einen Rücksetzer von knapp 20 Prozent auf einen Schlusskurs von 15,82 Euro am Freitag. Auf Jahressicht behauptet der Titel jedoch weiterhin ein Plus von über 15 Prozent und schlägt damit den breiteren Rohstoffsektor.

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Strategiewechsel und Reserven

Für das Jahr 2026 peilt First Majestic eine konsolidierte Produktion von 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen Silber an. Dieser geplante Rückgang gegenüber dem Rekordwert von 15,4 Millionen Unzen im Vorjahr markiert den bewussten Übergang zu einem Modell, das Margen über reine Fördermengen stellt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Integration der Los Gatos Mine in Mexiko. Seit der Übernahme eines 70-prozentigen Anteils Anfang 2025 steuert das Projekt rund 1,5 Millionen Unzen pro Quartal bei. Der Zukauf erhöhte die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Silberäquivalent-Reserven des Konzerns um 45 Prozent.

Margenfokus im Superzyklus

Die Silberminenindustrie bewegt sich aktuell in einem Umfeld hoher industrieller Nachfrage. Für 2026 wird ein globales Angebotsdefizit von 67 Millionen Unzen erwartet. Gleichzeitig zwingen anhaltender Inflationsdruck und steigende Ausrüstungskosten die Betreiber zur strikten Kostendisziplin. First Majestic prognostiziert für 2026 konsolidierte All-in Sustaining Costs (AISC) zwischen 26,15 und 27,91 US-Dollar je Unze Silberäquivalent. Bereinigt um aktualisierte Preisannahmen und Wechselkurse könnte dieser Wert laut Management auf etwa 23,60 US-Dollar sinken.

Die finanzielle Basis des Unternehmens zeigt sich nach der Rückkehr in die Gewinnzone im Jahr 2025 mit einem Umsatz von 1,26 Milliarden US-Dollar gefestigt. Aktionäre partizipieren über die Dividendenpolitik, die zwei Prozent des vierteljährlichen Nettoumsatzes ausschüttet, direkt an steigenden Metallpreisen und dem angestrebten Margenwachstum.

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