Ferrexpo steht vor einer neuen Phase operativer Unsicherheit. Der ukrainische Netzbetreiber Ukrenergo hat für diesen Montag landesweite Strombeschränkungen für die Industrie angekündigt. Nach massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur und geplanten Wartungsarbeiten an Kernkraftwerken fehlt es im System schlicht an Kapazität.

Angriffe belasten das Stromnetz

Am Samstag, den 14. März, kam es zu einer schweren Eskalation. Trotz einer hohen Abfangquote der Luftabwehr trafen Geschosse elf Standorte der Energieversorgung. Besonders die Industrieregion Dnipropetrowsk ist von den daraus resultierenden Ausfällen betroffen. Ukrenergo reagiert nun mit einer strukturierten Drosselung, um einen totalen Zusammenbruch des Netzes zu verhindern.

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Zusätzlich verschärft die saisonale Wartung beim staatlichen Atomversorger Energoatom die Lage. Zwei der insgesamt neun Reaktoren sind derzeit für technische Arbeiten vom Netz genommen. Das reduziert die verfügbare Grundlast deutlich. Bereits vor den jüngsten Angriffen verzeichnete das System in den Abendstunden ein Defizit von rund 1.000 Megawatt.

Die Lage in Zahlen

  • Abgefangene Raketen/Drohnen (14. März): 58 / 402
  • Getroffene Infrastruktur-Ziele: 11
  • Aktive Kernreaktoren: 7 von 9
  • Verfügbare Kernkraft-Kapazität: 7.880 MW

Folgen für die Produktion

Für Schwerindustriekonzerne wie Ferrexpo bedeuten die Maßnahmen konkrete Einschnitte. Zwischen 17:00 und 22:00 Uhr müssen energieintensive Prozesse gedrosselt oder Produktionspläne kurzfristig angepasst werden. Die kumulativen Schäden am Verteilungsnetz bestimmen damit zunehmend das Tempo der industriellen Aktivität.

Die Versorgungslage bleibt das Nadelöhr für die industrielle Produktion in der Region. Ferrexpo muss seine Betriebsabläufe nun zwingend an die neuen Zeitfenster der Strombeschränkung anpassen. Die Stabilität des Netzes hängt dabei maßgeblich davon ab, ob die verbleibende Kapazität von 7.880 Megawatt aus der Kernkraft ausreicht, um die Spitzenlasten abzufangen.

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