Geopolitische Spannungen und der Konflikt im Iran hinterlassen tiefe Spuren an den Finanzmärkten. Inmitten dieser Unsicherheit übernimmt Fannie Mae zunehmend die Rolle des Ausputzers für den US-Immobilienmarkt. Frische Daten vom Wochenende zeigen, wie rasant das staatlich gestützte Unternehmen seine Bilanz ausweitet, um das System zu stabilisieren.

Sprung auf ein Mehrjahreshoch

Im Februar kletterte das einbehaltene Portfolio auf ein Mehrjahreshoch von 150 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Einen Monat zuvor waren es noch 142 Milliarden Dollar, vor einem Jahr lediglich 93 Milliarden Dollar. Dieser Anstieg umfasst rund 77 Milliarden Dollar an eigenen hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS) sowie 63 Milliarden Dollar an direkten Hypothekendarlehen. Die Ausweitung ist eine direkte Reaktion auf die hohe Volatilität an den Sekundärmärkten.

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Politischer Auftrag stützt den Markt

Hinter den umfangreichen Käufen steht eine strategische Vorgabe der Trump-Administration. Der Plan sieht vor, dass die staatlich geförderten Unternehmen bis zu 200 Milliarden Dollar in MBS investieren. Allein im Februar stockten Fannie Mae und Freddie Mac ihre Bestände gemeinsam um etwa 10 Milliarden Dollar auf.

Laut FHFA-Direktor Bill Pulte sind diese Eingriffe zwingend notwendig, um die Liquidität aufrechtzuerhalten. Der breite Markt steht unter enormem Druck: Seit Beginn des Iran-Krieges hat der S&P 500 Schätzungen zufolge rund 3,5 Billionen Dollar an Marktwert eingebüßt. Steigende Inflation und Zinssorgen, teilweise angetrieben durch mögliche neue Zölle, belasten die Preisbildung bei Hypotheken zusätzlich.

Sorgen vor dem Sommer 2026

Marktbeobachter blicken nun auf ein mögliches Ende dieser Stützungsmaßnahmen. Sollten die aktuellen Obergrenzen der Vorzugsaktien-Kaufverträge nicht bald angepasst werden, müssen die Märkte bereits für den Sommer 2026 einen spürbaren Rückgang der staatlichen Unterstützung einpreisen.

Der Aktienkurs spiegelt diese makroökonomischen Sorgen wider. Am Freitag ging das Papier mit einem Minus von 1,62 Prozent bei 4,86 Dollar aus dem Handel. Trotz eines starken Nettogewinns von 14,4 Milliarden Dollar im Gesamtjahr 2025 steht der Titel damit seit einem halben Jahr kontinuierlich unter Druck.

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