Fannie Mae Aktie: 200-Milliarden-Auftrag
Das Weiße Haus hat Fannie Mae angewiesen, hypothekenbesicherte Wertpapiere im Volumen von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben. Die Maßnahme zielt darauf ab, den Immobilienmarkt mit frischer Liquidität zu versorgen und die Kreditkosten für Hauskäufer zu senken. Erste Signale deuten bereits auf eine Belebung der Hypothekenanträge hin.
Die Intervention zeigt: Fannie Mae bleibt ein Spielball politischer Entscheidungen. Für Aktionäre bedeutet das ein erhebliches Politikrisiko – die strategische Ausrichtung des staatsnahen Unternehmens wird maßgeblich von Regierungszielen bestimmt.
Deutlich erweiterte Marktrolle
Mit dem Auftrag wächst Fannie Maes Funktion als Liquiditätsprovider im US-Wohnungsmarkt erheblich. Das Unternehmen soll durch den massiven Aufkauf von Mortgage-Backed Securities die Zinsen drücken und den Kreditzugang ausweiten. Die langfristigen Folgen für das Geschäftsmodell und die Finanzierungslandschaft bleiben abzuwarten.
Die Direktive kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Fannie Mae hatte gerade seine Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vorgelegt. Der Nettogewinn belief sich auf 14,4 Milliarden Dollar, im vierten Quartal wurden 3,5 Milliarden Dollar verdient. Trotz dieser soliden Profitabilität könnte der nun angeordnete Wertpapierkauf zusätzliche Risiken in die Bilanz bringen.
Zentrale Kennzahlen
- Nettogewinn 2025: 14,4 Mrd. Dollar
- Nettogewinn Q4 2025: 3,5 Mrd. Dollar
- Nettoerlöse Q4 2025: ca. 7,3 Mrd. Dollar
- Mehrfamilienhaus-Finanzierung 2025: ca. 74 Mrd. Dollar
- Eigenkapital Ende 2025: 109,0 Mrd. Dollar
Risiken für die Bilanz
Investoren werden genau beobachten, wie sich die erweiterte Rolle auf Kreditqualität, Kapitalanforderungen und Risikoexposure auswirkt. Die Herausforderung besteht darin, das umfangreiche Kaufprogramm zu managen, ohne die finanzielle Stabilität zu gefährden. In den kommenden Monaten zeigt sich, ob Fannie Mae die Balance zwischen staatlichem Auftrag und wirtschaftlicher Tragfähigkeit halten kann.
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