Ethereum zeigt aktuell zwei völlig unterschiedliche Gesichter. Während langfristige Anleger die niedrigen Kurse massiv für Zukäufe nutzen, braut sich am Terminmarkt etwas zusammen. Datensätze deuten auf eine tiefe Spaltung der Marktteilnehmer hin, die in einer heftigen Kursbewegung enden könnte.

Angebot verknappt sich drastisch

Trotz der jüngsten Volatilität, die den Kurs aktuell unter die Marke von 2.000 US-Dollar drückte, greifen überzeugte Investoren zu. Sogenannte Akkumulations-Adressen haben ihre Bestände in diesem Monat um über 2,5 Millionen ETH aufgestockt. Diese Strategie, in Phasen der Schwäche Bestände aufzubauen, ist bei langfristigen Haltern typisch.

Gleichzeitig wird das handelbare Angebot dem Markt entzogen. Über 37 Millionen Ether – das entspricht mehr als 30 Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots – sind inzwischen in Staking-Contracts gebunden. Diese Entwicklung reduziert die Liquidität an den Börsen und könnte bei steigender Nachfrage als Preistreiber fungieren.

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Explosive Lage am Terminmarkt

Ein ganz anderes Bild zeichnet der Derivatemarkt. Hier dominieren kurzfristige Spekulationen und Absicherungen. Das Open Interest liegt bei beachtlichen 11,2 Milliarden US-Dollar. Besonders brisant ist die Verteilung der Positionen: Eine massive Konzentration von Short-Wetten im Wert von zwei Milliarden US-Dollar liegt knapp über der Marke von 2.200 US-Dollar.

Diese Konstellation birgt Risiken für die Leerverkäufer. Sollte der Ethereum-Kurs diese Hürde nehmen, müssten Short-Seller ihre Positionen decken, was die Aufwärtsbewegung beschleunigen würde – ein klassischer Short Squeeze. Auf der Unterseite fungiert der Bereich um 1.800 US-Dollar, wo Long-Positionen von rund einer Milliarde Dollar liegen, als wichtige Unterstützung. Aktuell haben die Bären jedoch noch leicht die Oberhand, was das niedrige Verhältnis von Käufern zu Verkäufern (Taker Buy/Sell Ratio von 0,97) unterstreicht.

Fundamentaldaten kontra Wal-Bewegungen

Abseits der Kursspekulationen wächst die Nutzung des Netzwerks weiter. Die wöchentlichen Transaktionen erreichten kürzlich einen Rekordwert von 17,3 Millionen, und die Zahl der aktiven Nutzer kletterte Anfang Februar auf fast eine Million. Diese operative Stärke steht jedoch im Kontrast zu den Signalen einiger Großinvestoren. On-Chain-Daten zeigen, dass sogenannte "Wale" vermehrt Bestände an Börsen transferieren – ein Schritt, der oft als Vorbereitung für mögliche Verkäufe interpretiert wird.

Die Situation bleibt angespannt: Während die fundamentale Nutzung und das Staking für eine langfristige Verknappung sprechen, lastet der kurzfristige Verkaufsdruck der Spekulanten auf dem Kurs. Die Auflösung der massiven Positionen zwischen 1.800 und 2.200 US-Dollar dürfte die kurzfristige Richtung vorgeben.

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