DAX: Vorsichtige Erholung
Die europäischen Börsen zeigen sich am Montag freundlich – allerdings mit einem kleinen Dämpfer aus Frankfurt. Während der pan-europäische Stoxx 600 um 0,13 Prozent zulegte, gab der DAX um 0,46 Prozent nach. Der Handel verlief in dünnen Volumen, nicht zuletzt wegen des Feiertags in den USA zum Presidents' Day.
Die Investoren blicken nervös auf die anhaltende KI-Disruption, die in den vergangenen Wochen bereits mehrere Branchen unter Druck gesetzt hat. Zunächst traf es Softwareanbieter, dann Versicherer und Broker, zuletzt auch Logistiker. Die Sorge: Niemand weiß, welche Branche als nächstes ins Visier junger KI-Firmen gerät, die etablierte Geschäftsmodelle infrage stellen.
Geopolitik im Fokus
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz forderten europäische Staats- und Regierungschefs höhere Verteidigungsausgaben. Die Diskussion um strategische Autonomie Europas rückt angesichts der angespannten geopolitischen Lage wieder verstärkt in den Vordergrund. Parallel dazu laufen in Genf indirekte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm Teherans – unter Vermittlung des Oman.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund massiver US-Militärpräsenz in der Region statt. Zwei Flugzeugträger sind mittlerweile im Einsatz, nachdem Präsident Donald Trump der iranischen Führung im Januar mit militärischem Eingreifen gedroht hatte. Irans Außenminister Abbas Araghtschi zeigte sich dennoch überraschend offen für wirtschaftliche Kooperationen in den Bereichen Öl, Gas und Bergbau.
Industrieproduktion enttäuscht
Die Eurozone meldete am Montag einen Rückgang der Industrieproduktion um 1,4 Prozent im Dezember – nach einem Plus von 0,3 Prozent im November. Im Jahresvergleich schwächte sich das Wachstum auf 1,2 Prozent ab, nach 2,2 Prozent im Vormonat. Die Daten zeigen, dass die Erholung der europäischen Wirtschaft weiterhin holprig verläuft.
Investoren warten nun gespannt auf das Protokoll der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed, das in den kommenden Tagen veröffentlicht wird. Die Hoffnung: Hinweise darauf, wie die Fed auf die aktuelle Marktvolatilität und die KI-bedingten Verwerfungen reagieren könnte.
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