Das neue Börsenjahr startete mit diversen positiven Neuigkeiten. Zu den großen Gewinnern gehört vor allem das Rüstungssegment. Dort punkten mehrere Titel mit einer Performance, von der selbst manche KI-Aktie aktuell nur träumen kann. Die FACC-Aktie hingegen bewegt sich bislang im Jahr 2026 hauptsächlich seitwärts. Dabei ist das Rüstungssegment für den Flugzeugzulieferer nicht uninteressant.

Die grundsätzliche Bereitschaft für eine diesbezügliche Ausweitung von Kapazitäten signalisierte FACC bereits im vergangenen November. Als die österreichische Bundesregierung den Kauf von Leonardo-Jets verkündete und Investitionen von 400 Millionen Euro in Österreich in Aussicht stellte, brachte sich FACC schon mal in Stellung.

FACC: Allzeit bereit!

Gegenüber der "Krone" ließ FACC-Chef Robert Machtlinger wissen, dass man für weitere Gespräche "jederzeit" zur Verfügung stehe. Vorstellen könnte das Unternehmen sich Kooperationen bei Forschung und Entwicklung sowie beim Testen von einzelnen Komponenten. Ob sich in dieser Hinsicht etwas Neues ergeben haben mag, ist nicht überliefert.

Ein wenig auffällig ist es aber schon, wie stiefmütterliche die FACC-Aktie im aktuellen Börsenumfeld behandelt wird. Kann das Unternehmen im Rahmen des neuen Rüstungs-Booms den einen oder anderen Auftrag an Land ziehen, so könnten wir es aktuell mit einer nicht uninteressanten Einstiegschance zu tun haben.

Alles bestens?

Gestützt wird der positive Eindruck von hervorragenden Geschäften in anderen Bereichen. Denn auch die zivile Luftfahrt befindet sich derzeit in einer Boom-Phase, die nach Ansicht der meisten Experten auch 2026 fortdauern wird. Die Lage kann sich natürlich jederzeit wieder ändern. Doch nach gegenwärtiger Kenntnislage scheint bei FACC kaum etwas schiefgehen zu können.