Facc Aktie: Neuer Höhenflug
Rekordzahlen und neue Großaufträge beflügeln den österreichischen Luftfahrtzulieferer Facc. Nach einem starken Geschäftsjahr 2025 markiert das Papier ein neues 5-Jahres-Hoch und lässt die krisengeschüttelten Vorjahre hinter sich. Doch wie nachhaltig ist die aktuelle Profitabilitätssteigerung?
Effizienzprogramm zeigt Wirkung
Der Kern der positiven Entwicklung liegt in der massiven Steigerung der operativen Ertragskraft. Während der Umsatz im Geschäftsjahr 2025 um moderate 11,3 Prozent auf 984,4 Millionen Euro kletterte, sprang das operative Ergebnis (EBIT) um fast die Hälfte auf 42,3 Millionen Euro nach oben. Damit gelang es dem Management, die EBIT-Marge spürbar von 3,2 auf 4,3 Prozent auszuweiten.
Verantwortlich für diesen Schub ist vor allem das Ende 2024 gestartete Effizienzprogramm „CORE“. Durch optimierte Prozesse und die Nutzung von Skaleneffekten, insbesondere am neuen Produktionsstandort in Kroatien, konnte das Unternehmen steigende Kosten erfolgreich abfedern. Dass die Belegschaft trotz des Wachstums mit rund 3.900 Vollzeitstellen nahezu stabil blieb, unterstreicht den Produktivitätsfortschritt.
Strategischer Erfolg bei Business Jets
Zusätzlichen Rückenwind lieferte zuletzt eine neue Partnerschaft im margenstarken Segment der Geschäftsreiseflugzeuge. Facc wurde von Embraer als Partner für die Kabinenkomponenten der Modelle Praetor 600E und 500E ausgewählt. Diese Kooperation bestätigt die Position des Zulieferers bei Leichtbaulösungen aus Faserverbundstoffen und sichert die Auslastung für die kommenden Jahre.
Anleger reagierten euphorisch auf das Gesamtpaket aus starken Zahlen und vollen Auftragsbüchern. Die Aktie setzte am Freitag ihre Rally fort und schloss bei 15,42 Euro – ein Plus von 2,80 Prozent zum Vortag. Auf Sicht von 12 Monaten hat sich der Wert des Titels mit einem Zuwachs von rund 113 Prozent mehr als verdoppelt. Damit notiert das Papier aktuell exakt auf seinem 52-Wochen-Hoch und deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 9,24 Euro.
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026
Für das laufende Jahr signalisiert das Management weiteren Optimismus, bleibt jedoch angesichts globaler Lieferkettenprobleme bei Triebwerkssystemen wachsam. Die Prognose sieht ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 15 Prozent vor.
Die zentrale Aufgabe für 2026 wird es sein, die EBIT-Marge durch die Fortführung der Effizienzprogramme weiter zu festigen. Sollte die Dynamik in der Luftfahrtbranche anhalten, bleibt das Erreichen der Umsatzmarke von einer Milliarde Euro das nächste logische Ziel für das Unternehmen. Die nächsten konkreten Einblicke in die Geschäftsentwicklung werden mit der Vorlage des vollständigen Geschäftsberichts erwartet.
Facc-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Facc-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Facc-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Facc-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Facc: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








