Bei Ausbruch des Irankriegs machte sich FACC noch keine allzu großen Gedanken um das eigene Geschäft. CEO Robert Machtlinger ließ gegenüber dem "ORF" wissen, dass die Flugzeughersteller auf Jahre ausgelastet seien. Dadurch bedingt werden natürlich auch die Dienste des Zulieferers benötigt. Einige Beobachter erkannten gar schon neue Chancen, da die Lufthansa und andere Airlines Lücken füllen könnten, die derzeit durch den breiten Ausfall bei Emirates und Co. entstehen.

Allerdings räumte man bei FACC auch ein, dass das Risiko für die Branche umso höher werde, je länger der Konflikt andauert. Da sich nun noch immer kein Ende abzeichnet und die iranischen Streitkräfte offenbar auf einen monatelangen Konflikt eingestellt haben, werden die Sorgen an den Märkten größer. Das zeigt sich an sprunghaft steigenden Ölpreisen sowie an rapide sinkenden Aktienkursen.

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FACC gerät unter Druck

Nachdem die FACC-Aktie in der vergangenen Woche noch zeitweise Kursgewinne verzeichnen konnte, startet die neue Woche mit spürbaren Verlusten. Um 2,6 Prozent ging es am Montagmorgen in Stuttgart in die Tiefe und der Kurs landete zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels bei 13,66 Euro. Damit ergibt sich auf Wochensicht ein Abschlag von etwa fünf Prozent.

Auch wenn die Auftragsbücher prall gefüllt sind und die großen Airlines von ihren Bestellungen so schnell nicht abrücken werden, so macht sich doch mit jedem weiteren Kriegstag zunehmend Unruhe breit. Gerade direkt betroffene Unternehmen könnten ihre Zukunftsplanung schon noch überdenken, sollte der Konflikt noch länger andauern. Vollkommen sicher können Anleger sich nicht darüber sein, dass FACC letztlich überhaupt keine Konsequenzen zu spüren bekommen wird.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Natürlich lässt sich momentan sowohl über mögliche positive als auch eventuell negative Effekte nur munter spekulieren. Die Unsicherheit an den Märkten führt jedoch dazu, dass die Börsianer sich auf Wetten eher nicht einlassen wollen. So kommt es, dass die FACC-Aktie trotz hervorragendem Fundament letztlich ebenfalls unter Druck gerät und sich wahrscheinlich zunächst keine Hoffnungen auf neuerliche Jahreshöchststände machen muss. Es bleibt die Hoffnung, dass der Krieg möglichst schnell enden und wieder etwas Normalität ins Luftfahrtsegment zurückkehren mag.

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