Zu Beginn der neuen Börsenwoche dreht sich alles um Preise. Explosionsartige Anstiege beim Ölpreis führen zu Sorgen um eine Energiekrise, ein Wiederaufflammen der Inflation und damit verbundene Sorgen um neuerliche Zinserhöhungen. Dabei hatten Anleger sich bis vor Kurzem noch auf eine Phase der Erholung eingestellt, was nun schwer in Frage gestellt wird.

Das scheint der Preis zu sein, der für den Feldzug der USA und Israel gegen den Iran gezahlt werden muss. Geht es nach US-Präsident Donald Trump, so handelt es sich um einen "kleinen Preis" und nur "Dummköpfe" würden darüber anders denken. Ob die Anleger der Raiffeisen Bank International (RBI) mit dieser Einschätzung konform gehen mögen, daran darf vielleicht gezweifelt werden.

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Raiffeisen Bank: Tiefrot

Denn jene zahlen schon jetzt mit rasanten Kursverlusten. Bereits in der vergangenen Woche musste die Aktie der RBI Federn lassen. Diese Entwicklung setzt sich nun mit einem noch höheren Tempo fort. Am Montagmorgen ging es um 3,8 Prozent auf 35,80 Euro in Richtung Süden und der Kurs landete zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels bei mauen 35,80 Euro. Auf Wochensicht sind Verluste von etwas mehr als zehn Prozent zu beklagen.

Über Sinn und Unsinn des Irankriegs soll an dieser Stelle nicht geurteilt werden. Stören dürften die Anleger sich aber unabhängig solcher Gundsatzfragen über die enorme Unsicherheit. Eine echte Strategie scheinen die USA nicht zu haben. Dadurch bedingt ist auch nicht einmal im Ansatz abzusehen, wann der Konflikt zu einem Ende finden mag. Daher können die Anleger auch kaum anders, als sich gedanklich mit einem längerfristigen Szenario auseinanderzusetzen.

Die nächste Konjunkturkrise?

Für die Raiffeisen Bank und andere Geldhäuser entsteht vor allem das Risiko, dass das ohnehin bislang zarte Wachstum der europäischen Konjunktur wieder abrupt abgewürgt werden könnte. Eine höhere Inflation könnte der Kreditnachfrage empfindlichen Schaden zufügen und damit bisherige Prognosen entwerten. Noch ist es zu früh, als dass solche Entwicklungen schon als gesichert gelten dürften. Doch solange die Sorge davor in den Köpfen der Anleger sitzt, bleiben die Bären wohl am längeren Hebel.

 

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