Voestalpine-Aktie: Doppelter Druck!
Angesichts von Ölpreissteigerungen um mehr als zehn Prozent gibt es an den Börsen heute kaum ein anderes Thema. Die durch den Irankrieg bedingten Sprünge bei Energiepreisen ziehen einen ganzen Rattenschwanz an Sorgen mit sich. Insbesondere fürchten nicht wenige Marktakteure eine handfeste Energiekrise, die sich vielleicht über Monate hinwegziehen könnte.
In Stein gemeißelt ist noch lange nichts und vielleicht sind die Sorgen auch dezent übertrieben. Verlass ist darauf aber leider nicht, sodass unweigerlich Erinnerungen an die letzte Energiekrise hochkochen. Zu leiden hatten darunter unter anderem Stahlkonzerne, bei denen die Kosten aus dem Ruder liefen, während chinesische Hersteller mit Preisen aufwarteten, bei denen europäische Mitbewerber schlicht nicht mithalten konnten.
Verkaufsdruck bei Voestalpine
Zumindest an letzterem Faktor arbeitet die EU bereits. Dennoch sind steigende Energiepreise für die Hersteller keine besonders gute Nachricht und die Börsianer gehen branchenweit in Deckung. Salzgitter verlor heute Morgen um über sechs Prozent an Wert, ThyssenKrupp gab um etwas mehr als fünf Prozent nach und Voestalpine wertete im gleichen Zeitraum sogar um 8,1 Prozent auf 38,80 Euro ab.
Dass die Verluste hier besonders ausgeprägt sind, dürfte an zwei zusätzlichen Faktoren liegen. Zum einen verunsicherte Voestalpine die Anteilseigner kürzlich ein wenig mit der Ankündigung, eine Wandelanleihe um bis zu 35 Millionen Euro aufzustocken. Dazu kommt, dass die Voestalpine-Aktie sich in den letzten Monaten sehr stark entwickelte und dadurch bedingt auch mehr Angriffsfläche für Gewinnmitnahmen bietet.
Nicht ungefährlich
Berücksichtigen wir das noch immer recht hohe Niveau, so schlägt die Voestalpine-Aktie sich im direkten Branchenvergleich weiterhin erstaunlich gut. Es bleibt aber das Risiko, dass die jüngsten Abwertungen lediglich ein Vorgeschmack gewesen sind. Je höher Energiepreise steigen und je deutlicher die Signal dafür werden, dass auch Europa unter einer potenziellen Energiekrise zu leiden haben könnte, desto mehr werden die Bullen in die Defensive gezwungen.
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