Gute Nachrichten kommen an — der Kurs bleibt trotzdem unter Druck. Evotec hat in den vergangenen Wochen operative Erfolge vermeldet, doch der Markt zeigt sich bislang unbeeindruckt. Das ändert sich möglicherweise am 8. April 2026, wenn der finale Geschäftsbericht für 2025 erscheint.

Positive Meilensteine, negative Reaktion

Mitte März floss eine Meilensteinzahlung von 10 Millionen US-Dollar von Bristol Myers Squibb — ausgelöst durch den Start einer klinischen Studie im Rahmen der Protein-Degradation-Partnerschaft. Kurz darauf folgte eine Vereinbarung mit BARDA zur Bioproduktion von Antikörpern gegen Ebola und verwandte Viren, was Evotecs Position in der Pandemie-Response-Fertigung stärkt.

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Der Kurs reagierte kaum. Seit dem 5-Jahres-Tief Mitte März bewegt sich die Aktie weiter im niedrigen 4-Euro-Bereich — knapp 47 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 8,32 Euro.

Schwache Prognose belastet das Vertrauen

Der eigentliche Grund für die Investorenskepsis liegt in den Zahlen. Für 2026 erwartet Evotec Konzernerlöse zwischen 700 und 780 Millionen Euro — nach vorläufig 788 Millionen Euro in 2025. Das bereinigte EBITDA soll lediglich 0 bis 40 Millionen Euro erreichen, während Analysten über 80 Millionen Euro erwartet hatten. Zudem schwächt ein rückläufiges Discovery-Geschäft das Gesamtbild, auch wenn die Biologics-Sparte klar wächst.

Langfristig hält Evotec an ambitionierten Zielen fest: Konzernerlöse von über einer Milliarde Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge von 20 Prozent bis 2028.

8. April als Bewährungsprobe

Der Kapitalmarkt wartet auf Belege, dass die Restrukturierung nicht nur die Kostenstruktur verbessert, sondern auch den Weg zu nachhaltig positiven Ergebnissen konkret verkürzt. Am 8. April muss Evotec mit einer klaren Guidance für 2026 liefern — und zeigen, wie schnell das Sparprogramm greift und ob das Biologics-Wachstum den Rückgang im Discovery-Bereich kompensieren kann. Erst dann dürfte der Markt bereit sein, operative Fortschritte auch im Kurs anzuerkennen.

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