Evonik hat Anfang Februar vorläufige Zahlen vorgelegt und seine Dividendenpolitik angepasst. Während die Anleger auf den vollständigen Jahresbericht warten, rückt ein konkreter Termin in den Mittelpunkt: der 4. März 2026. An diesem Tag will der Spezialchemiekonzern aus Essen die Details zum Geschäftsjahr 2025 offenlegen.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Vollständiger Jahresfinanzbericht erscheint am 4. März 2026
  • Hauptversammlung am 3. Juni mit Abstimmung über neue Dividendenpolitik
  • Q1-Zahlen folgen am 8. Mai 2026
  • Vakante CFO-Position weiterhin unbesetzt

Was der Markt erwartet

Der Jahresbericht wird zeigen, wie sich die einzelnen Geschäftssegmente entwickelt haben. Besonders interessant dürfte die Darstellung des laufenden Effizienzprogramms sein. Das Management hatte angekündigt, die Kostenstruktur zu optimieren – konkrete Fortschritte und Zeitpläne stehen allerdings noch aus.

Die europäische Chemieindustrie kämpft seit Monaten mit strukturellen Herausforderungen. Hohe Energiekosten belasten die Margen, während die Nachfrage in wichtigen Endmärkten schwankt. Evonik muss in diesem Umfeld zeigen, dass die strategischen Initiativen in den Wachstumsmärkten greifen.

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Termine im Überblick

Nach dem Jahresbericht Anfang März folgt am 8. Mai die Quartalsmitteilung für Q1 2026. Die virtuelle Hauptversammlung am 3. Juni dürfte besondere Aufmerksamkeit erhalten. Dort steht nicht nur die Dividende zur Abstimmung, sondern auch die Kommunikation der überarbeiteten Dividendenstrategie. Der Halbjahresbericht ist für den 4. August terminiert.

Die Besetzung der vakanten CFO-Position bleibt ein offener Punkt. Eine Klärung könnte zusätzliches Vertrauen schaffen.

Der 4. März wird zeigen, ob Evonik die operative Entwicklung überzeugend darstellen kann. Für die Aktie, die in den vergangenen zwölf Monaten rund 17 Prozent verloren hat, wäre eine substanzielle Darstellung der Fortschritte wichtig.

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