Der Strompreis bleibt Dauerthema in der Politik, wo man sich weitgehend einig darüber ist, dass die Preise möglichst schnell sinken müssen. Entsprechende Forderungen formulierte kürzlich Niederösterreichs Landesvize Stephan Pernkopf. Dabei richtete er sich auch an die Anbieter, was aber nicht jeder in der Branche recht nachvollziehen kann.

Die EVN AG reagierte auf das Ganze mit dem Hinweis daraus, dass die Preise im Januar bereits deutlich gesenkt worden seien. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Preise um zwölf Prozent zurückgegangen und man wolle auch weiterhin Preisvorteile an die Kunden weitergeben, wie ein Sprecher des Unternehmens sagte. Im Schnitt würde ein Durchschnittshaushalt 150 Euro jährlich beim Strom und 350 Euro bei Gas einsparen.

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EVN: Geht da noch was?

Verwiesen hat EVN auch auf ein Angebot der Tochter Switch, wo es seit Ende 2025 einen Tarif von 8,45 Cent netto für Neukunden gibt. Derweil kündigte der Verbund für März einen Österreichtarif mit Preisen von unter 10 Cent je kWh an. Auf den ersten Blick scheint es also, als wäre EVN nicht schlecht positioniert. Denn trat die Politik in Form des Landtagsabgeordneten und Energiesprecher der Volkspartei Niederösterreich Josef Edlinger noch einmal nach.

Auf der Seite der Wiener Börse wird Erdlinger mit den Worten zitiert, dass die Reaktion von EVN das Treffen eines wunden Punktes zeige. Der Anbieter müsse dem "Vorbild des Verbunds" folgen und die Strompreise senken. Wie weit die Preise genau sinken sollten, darüber machte der Politiker keine konkreten Angaben. Ausgegangen werden darf aber davon, dass man auch abseits der Diskonttochter gerne einstellige Cent-Beträge sehen würde.

Der Druck steigt

Für EVN sind Preissenkungen eine wenig attraktive Angelegenheit, sinken dadurch doch auch die Margen und die Hoffnung darauf, dass steigende Abnahmemengen dies amortisieren könnten, fällt übersichtlich aus. Der Druck steigt jedoch und allzu sehr ins Visier der Politik dürfte man nicht geraten wollen. Gerüchtweise war die Furcht davor auch einer der Hauptgründe für die angekündigten Preissenkungen des Verbunds. Offiziell kommuniziert wurde dies durch den Anbieter so allerdings nicht.

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