European Lithium und der Partner Critical Metals Corp haben Planungssicherheit für ihr Vorzeigeprojekt in Österreich gewonnen. Die Regierung verlängerte die Berbaulizenz für das Wolfsberg-Projekt um zwei Jahre. Doch reicht dieser regulatorische Erfolg aus, um den tatsächlichen Abbau zeitnah zu starten?

Lizenz sichert Handlungsspielraum

Am Freitag gab Critical Metals Corp, der Eigentümer des Projekts, die Verlängerung der Abbaugenehmigung durch die österreichischen Behörden bekannt. Dieser Schritt verschafft den Beteiligten regulatorische Klarheit für die weitere Entwicklung. Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf die endgültige Entscheidung über den Minenstart. Diese soll laut Unternehmensangaben bis Ende 2026 fallen. Maßgeblich für diesen Beschluss werden die Entwicklung der Lithiumpreise sowie die Sicherstellung der notwendigen Projektfinanzierung sein.

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Kapitalmaßnahmen und Beteiligungsstruktur

Für European Lithium bleibt die Beteiligung an der an der Nasdaq notierten Critical Metals Corp der zentrale Vermögenswert. Um die eigene Liquidität zu stärken, handelte das Unternehmen bereits am 21. Januar und veräußerte fünf Millionen Anteile des Partners.

Der gestern veröffentlichte Quartalsbericht bestätigt diesen Kurs der Kapitalbeschaffung. Investoren beobachten nun genau, wie European Lithium sein verbleibendes Aktienpaket verwaltet, da dieses die direkte finanzielle Verbindung zum Wolfsberg-Asset darstellt und gleichzeitig Kapital für weitere Unternehmungen liefern muss.

Strategische Bedeutung für Europa

Das Projekt in Kärnten passt in die Bestrebungen der Europäischen Union, die Abhängigkeit von Rohstoffimporten zu verringern. Ein bestehender Abnahmevertrag mit BMW für Lithiumhydroxid unterstreicht die Relevanz für die lokale Automobilindustrie. Angesichts des wachsenden Bedarfs für Elektrofahrzeuge und Energiespeicher gilt eine heimische Bezugsquelle als strategischer Vorteil.

Der entscheidende Faktor bleibt die ökonomische Umsetzung. Bis Ende des Jahres müssen die Rahmenbedingungen beweisen, dass der Übergang von der Planung in die Produktion wirtschaftlich tragfähig ist.

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