European Lithium macht Nägel mit Köpfen. Durch gezielte Aktienverkäufe füllt das Unternehmen die Kriegskasse auf über 350 Millionen AUD und expandiert gleichzeitig in den Titan-Sektor. Doch wie passt der Einstieg in ukrainische Assets zur bisherigen Strategie und was bedeutet das für das Kernprojekt in Österreich?

Finanzpolster massiv gestärkt

Der australische Rohstoffentwickler hat seine finanzielle Basis deutlich gefestigt. Am 5. Februar schloss das Unternehmen den Verkauf von 2,5 Millionen Aktien der Critical Metals Corp. (CRML) ab. Diese Transaktion spülte rund 45 Millionen AUD in die Bücher, womit die gesamten Barreserven nun bei stattlichen 356 Millionen AUD liegen.

Trotz dieser Veräußerung bleibt European Lithium mit gut 45,5 Millionen Aktien ein Schwergewicht bei CRML. Dieses verbleibende Paket hat – basierend auf den Kursen vom 4. Februar – einen Marktwert von rund 689 Millionen US-Dollar (ca. 985 Millionen AUD). Chairman Tony Sage stellte klar, dass in den kommenden vier Monaten keine weiteren Anteile verkauft werden sollen, um den strategischen Einfluss auf den US-Partner zu wahren.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei European Lithium?

Diversifizierung in Titan

Parallel zur Kapitalbeschaffung verbreitert das Management das operative Geschäft. Ende Januar kündigte European Lithium die Übernahme der US-basierten Velta Holding an. Der Deal ist als reiner Aktientausch konzipiert: Für 100 % der Anteile sollen rund 173 Millionen neue Aktien ausgegeben werden, was die Barreserven schont.

Mit dieser Akquisition sichert sich das Unternehmen Zugriff auf Titan-Assets in der Ukraine, darunter das Verarbeitungswerk Burzulivsky. Diese Anlagen stehen Berichten zufolge für etwa 2 % der weltweiten Titan-Rohstoffproduktion. Damit positioniert sich European Lithium in einem weiteren Markt für kritische Mineralien, die besonders für die Rüstungs- und Luftfahrtindustrie relevant sind.

Zeitplan für Wolfsberg steht

Auch beim ursprünglichen Kernprojekt gibt es Fortschritte. Für das Lithiumprojekt Wolfsberg in Österreich wurde die Berbaulizenz am 30. Januar offiziell bis 2028 verlängert. Dies verschafft dem Management die nötige Planungssicherheit. Die finale Investitionsentscheidung (FID) für Wolfsberg wird nun für Ende 2026 angepeilt, abhängig von den Marktbedingungen und der endgültigen Kapitalstruktur.

Mit einer Liquidität von 356 Millionen AUD und dem wertvollen CRML-Aktienpaket im Rücken hat sich European Lithium eine solide Verhandlungsposition erarbeitet. Das Jahr 2026 wird nun zeigen müssen, ob die Integration der neuen Titan-Sparte gelingt und der Zeitplan für die Wolfsberg-Entwicklung eingehalten werden kann.

European Lithium-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue European Lithium-Analyse vom 09. Februar liefert die Antwort:

Die neusten European Lithium-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für European Lithium-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

European Lithium: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...