Bitcoin: Talfahrt geht weiter
Bitcoin steht weiter unter Druck. Mit einem Minus von über 35 Prozent gegenüber den Oktober-Hochs befindet sich die Kryptowährung in einer ausgedehnten Korrekturphase. Der jüngste Absturz wurde maßgeblich durch die Verschärfung der Margin-Anforderungen an den Terminbörsen ausgelöst – eine Maßnahme, die auch Gold und Silber hart getroffen hat.
Zwangsliquidationen belasten
Die CME Group erhöhte die Sicherheitsleistungen für Silber-Futures um 30 Prozent, was automatische Zwangsliquidationen bei stark gehebelten Positionen nach sich zog. Allein bei Silber wurden Positionen im Wert von geschätzten 675 Millionen Dollar aufgelöst. Diese erzwungene Marktbereinigung erfasste auch den Kryptomarkt – spekulativ aufgebaute Long-Positionen mussten geschlossen werden.
Zusätzlich belastete die Nominierung von Kevin Warsh als künftiger Fed-Chef durch Präsident Trump. Warsh gilt als Inflations-Falke, der eine straffere Geldpolitik befürworten dürfte. Das Szenario steigender Zinsen macht risikobehaftete Anlageklassen wie Kryptowährungen unattraktiver.
Fundamentale Treiber bleiben intakt
Trotz der aktuellen Schwäche sehen Beobachter die langfristigen Argumente für Bitcoin als weiterhin gültig an. Chronische Haushaltsdefizite in den USA und anderen Industrienationen, geopolitische Unsicherheiten sowie der anhaltende „Debasement Trade" – also die Flucht aus traditionellem Papiergeld – stützen die These digitaler Wertspeicher.
Anders als frühere Krypto-Crashs fehlt dieses Mal ein struktureller Auslöser. Es gab keine Börseninsolvenzen wie bei FTX 2022, keine Protokoll-Versagen und keine regulatorischen Schocks. Die Korrektur erscheint eher als klassische Übertreibungsbereinigung nach einer längeren Aufwärtsbewegung.
Institutionelle Produkte im Fokus
Für Anleger, die auf eine Erholung setzen, stehen inzwischen etablierte Instrumente zur Verfügung. Der iShares Bitcoin ETP bietet direkten Zugang zur Kursentwicklung bei einer Gesamtkostenquote von nur 0,15 Prozent. Das im März 2025 aufgelegte Produkt verfügt bereits über ein Fondsvolumen von 625 Millionen Euro und ist durch tatsächliche Bitcoin-Bestände physisch besichert.
Wer kurzfristige Volatilität tolerieren kann und Bitcoin als langfristige Portfoliobeimischung versteht, findet nach dem Rücksetzer von über 20 Prozent seit Jahresbeginn ein möglicherweise interessantes Preisniveau. Ob die aktuelle Schwächephase bereits einen Wendepunkt markiert oder noch weiter anhält, bleibt jedoch offen.
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