European Lithium Aktie: Extreme Bewertungslücke
Die Diskrepanz könnte kaum größer sein: Während European Lithium an der Börse nur einen Bruchteil seiner Assets wert ist, offenbart ein aktueller Teilverkauf den wahren Wert der Beteiligung an Critical Metals Corp (CRML). Ignoriert der Markt hier Vermögenswerte von fast einer Milliarde Dollar?
Der Deal und die Mathematik
European Lithium hat sich von 2,5 Millionen Aktien seiner Tochtergesellschaft Critical Metals Corp getrennt und damit rund 45 Millionen AUD (Australische Dollar) erlöst. Doch der Fokus liegt auf dem verbleibenden Paket: Das Unternehmen hält weiterhin über 45,5 Millionen CRML-Aktien.
Basierend auf dem Schlusskurs vom 4. Februar 2026 ist dieses Restpaket allein rund 689 Millionen US-Dollar (ca. 984 Millionen AUD) wert. Das Bemerkenswerte daran: Diese Summe übersteigt die gesamte Marktkapitalisierung von European Lithium an der australischen Börse, die zum Zeitpunkt der Transaktion bei nur etwa 360 Millionen AUD lag, um ein Vielfaches.
Strategie und Beruhigungspille
Chairman Tony Sage betonte, dass der Verkauf die Bilanz stärkt, ohne die strategische Position aufzugeben. Um den Markt zu beruhigen und Sorgen vor einem Überangebot an CRML-Aktien entgegenzuwirken, verpflichtete sich das Management zu einer Haltefrist: In den kommenden vier Monaten sollen keine weiteren Anteile veräußert werden.
Grünes Licht für Wolfsberg
Neben der finanziellen Umstrukturierung gibt es operative Fortschritte beim Hauptasset. Die österreichische Regierung verlängerte am 2. Februar 2026 die Bergbaulizenz für das Lithiumprojekt Wolfsberg. Dieser Schritt bestätigt den regulatorischen Status des Projekts innerhalb der EU und sichert den weiteren Entwicklungspfad der Mine in Kärnten. Wolfsberg bleibt das zentrale Asset für Critical Metals Corp mit dem Ziel, die europäische Elektroauto-Lieferkette zu versorgen.
Polster für die Zukunft
Mit nun über 350 Millionen AUD an Reserven ist European Lithium solide kapitalisiert. Diese Liquidität ermöglicht es dem Unternehmen, weitere Explorationsvorhaben zu finanzieren oder Critical Metals bei Bedarf zu unterstützen, ohne dass eine sofortige Verwässerung für die eigenen Aktionäre droht.
Anleger blicken nun auf eine massive "Sum-of-the-parts"-Diskrepanz. Der Markt handelt die Aktie weiterhin weit unter dem impliziten Wert der NASDAQ-Beteiligung, während die Kasse für kommende Projekte gefüllt ist.
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