Ethereum steckt fest. Während die Kryptowährung seit Wochen vergeblich versucht, die 3.000-Dollar-Marke nachhaltig zu überwinden, offenbaren On-Chain-Daten ein bemerkenswertes Bild: Institutionelle Investoren ziehen Kapital ab – doch im Hintergrund häufen Großanleger massiv ETH an. Ein heute getätigtes Staking-Deposit in Höhe von 219 Millionen Dollar verdeutlicht diese Diskrepanz.

Kurslage: Gefangen unter 3.000 Dollar

Ethereum notiert am Samstag bei rund 2.964 Dollar und kämpft weiterhin mit dem Widerstand an der psychologisch wichtigen 3.000-Dollar-Schwelle. Seit Ende November bewegt sich der Kurs in einer engen Spanne zwischen 2.800 und 3.000 Dollar – deutlich schwächer als Bitcoin.

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Besonders kritisch: Die Marke von 2.796 Dollar gilt als zentrale Unterstützung. Auf diesem Niveau haben Großanleger seit Ende November etwa 4,8 Millionen ETH akkumuliert. Ein Bruch dieser Zone könnte eine Verkaufswelle auslösen, während ein nachhaltiger Ausbruch über 3.000 Dollar die aktuelle Schwäche beenden würde.

Rekordaktivität trifft auf Whale-Käufe

Trotz stagnierender Kurse verzeichnet das Ethereum-Netzwerk bemerkenswerte Aktivität:

Netzwerk-Nutzung: Die durchschnittliche Anzahl der Transaktionen erreichte mit 1,73 Millionen einen historischen Höchststand. Getrieben wird dieser Anstieg vor allem durch Layer-2-Aktivitäten und Stablecoin-Transfers.

Staking-Offensive: Der Mining-Konzern Bitmine hat heute 74.880 ETH im Wert von etwa 219 Millionen Dollar gestaked – ein deutliches Signal institutionellen Vertrauens. Im Gegenzug löste SharpLink zeitgleich 35.627 ETH (rund 104 Millionen Dollar) aus dem Staking.

Verlustzonen: Rund 40 Prozent der im Umlauf befindlichen ETH werden aktuell mit Verlust gehalten. Historisch markieren solche Niveaus häufig Kapitulationsphasen oder Bodenbildungen.

ETF-Abflüsse belasten

Der institutionelle Gegenwind bleibt spürbar. Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten allein in den letzten zwei Wochen Nettoabflüsse von über 853 Millionen Dollar. Selbst BlackRocks ETHA-Fonds, zuvor ein Zugpferd bei den Zuflüssen, führt mittlerweile die Verkaufswelle an. Traditionelle Finanzakteure reduzieren ihre Positionen vor dem Jahresende – dieser Verkaufsdruck überlagert die steigende Nachfrage seitens der On-Chain-Whales.

Parallel dazu akkumulieren Wallets mit Beständen zwischen 10.000 und 100.000 ETH aggressiv. Seit dem 21. November haben diese Adressen fast vier Prozent des Umlaufangebots aufgesaugt. Offenbar bewerten versierte Investoren das aktuelle Preisniveau unter 3.000 Dollar als langfristige Kaufgelegenheit – trotz des institutionellen Gegenwinds. Die entscheidende Frage lautet nun: Wer setzt sich durch?

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