Erste Bank-Aktie: Schreck lass nach!
Der Start in die neue Handelswoche hätte kaum holpriger verlaufen können. Neuerliche Eskalationen im Nahen Osten brachten das Monster der Zinsängste zurück, was unter anderem den Bankensektor heftig unter Druck setzte. Das bekamen auch die Anleger der Erste Group zu spüren, wo die Kurse zeitweise um mehr als drei Prozent nachgaben. Wie aus dem Nichts folgte darauf am Mittag aber eine plötzliche Erholung.
Ausgereicht hat dafür ein Post von US-Präsident Donald Trump auf dessen Social-Media-Plattform "Truth Social". Dort ließ Trump wissen, dass es in den letzten zwei Tagen "sehr gute und produktive" Gespräche über eine vollständige Auflösung von Feindseligkeiten im Mittleren Osten gegeben hätte. Aufgrund dessen habe Trump das Verteidigungsministerium angewiesen, alle militärischen Angriffe auf die iranische Infrastruktur für fünf Tage auszusetzen.
Ist das schon die Erlösung für die Erste Group?
Das Zeichen von Entspannung wurde an den Börsen regelrecht abgefeiert und auch die Aktie der Erste Group traute sich wieder in den grünen Bereich. 91,10 Euro standen auf dem Ticker, als dieser Artikel gerade entstand. Das waren immerhin 1,2 Prozent mehr als zum Schlusskurs am Freitag. Die Märkte rechnen sich wieder Chancen darauf auf, dass die ganz große Energie- und Zinskrise vielleicht doch noch ausbleiben könnte.
Das wäre den Anlegern und auch allen anderen nur zu wünschen. Fraglich bleibt aber, wie viel Vertrauen den Worten Trumps beizumessen ist. Schließlich ist der US-Präsident nicht unbedingt bekannt dafür, sich allzu streng an seine Ankündigungen zu halten. Wohl auch deshalb fielen die Erholungen dann eher moderat aus und reichten im Falle der Erste Group auch nicht aus, um die Verluste seit Kriegsbeginn auch nur annähernd auszugleichen.
Die Lage bleibt angespannt
Solange im Nahen Osten nicht tatsächlich Frieden oder zumindest ein Waffenstillstand herrscht und die Straße von Hormus ein gefährliches Pflaster ist, lässt sich noch keine endgültige Entwarnung aussprechen. Für die Anleger der Erste Group steht das Thema aber klar im Vordergrund und es erweist sich als Belastung, nachdem zuvor bereits eine überraschend niedrige Dividende die Bullen in die Defensive getrieben hatte.
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