Die Aktie von E.ON notiert heute auf einem neuen 52-Wochen-Hoch — und der Konzern hat für den 23. April 2026 einiges auf der Agenda. Neben der Dividendenabstimmung stehen personelle Veränderungen im Aufsichtsrat an, während regulatorische Entscheidungen den mittelfristigen Ausblick beeinflussen werden.

Dividende: Zehnte Erhöhung in Folge

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 0,57 Euro je Aktie vor — ausgezahlt am 28. April, Ex-Tag ist der 24. April. Insgesamt sollen damit rund 1,49 Milliarden Euro aus einem Bilanzgewinn von über 2,8 Milliarden Euro ausgeschüttet werden.

Damit setzt E.ON eine bemerkenswerte Serie fort: Seit zehn Jahren steigt die Dividende jährlich. Bis 2030 plant der Konzern weitere Anhebungen von bis zu fünf Prozent pro Jahr — ausdrücklich unter dem Vorbehalt eines passenden regulatorischen Umfelds.

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Starkes Netzgeschäft trägt die Ausschüttung

Die Grundlage für diese Ausschüttungspolitik lieferte ein solides Geschäftsjahr 2025. Das bereinigte EBITDA erreichte 9,8 Milliarden Euro — am oberen Ende der eigenen Prognose. Den größten Anteil steuerte das Segment Energy Networks bei, das seinen Beitrag um 12 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro steigerte. Rund 70 Prozent der deutschen Onshore-Windkapazität und fast die Hälfte der Solarkapazität speisen in die E.ON-Netze ein.

Für 2026 erwartet der Konzern ein bereinigtes EBITDA von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Der scheinbare Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist allerdings teilweise methodisch bedingt: Ab diesem Jahr werden temporäre regulatorische Effekte herausgerechnet. Das langfristige Ziel bleibt ambitioniert — bis 2030 peilt E.ON ein EBITDA von rund 13 Milliarden Euro an.

Aufsichtsrat und Regulierung als nächste Etappen

Auf der Hauptversammlung stehen zudem Neuwahlen für den Aufsichtsrat an. Anke Groth und Klaus Fröhlich scheiden aus, Ulrich Grillo soll wiedergewählt werden. Neu in das Gremium sollen Helene von Roeder und Dominik von Achten einziehen.

Parallel laufen zwei regulatorische Verfahren, die für E.ON erhebliche Bedeutung haben: Ende März entscheidet die Bundesnetzagentur über den Anpassungsfaktor für Betriebskosten, im November folgt die finale Entscheidung zur Gasregulierung. Beide Beschlüsse dürften maßgeblich beeinflussen, ob E.ON seinen Wachstumspfad in der geplanten Form fortsetzen kann.

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