Energiekontor Aktie: 93-MW-Verkauf
Energiekontor sichert sich zum Jahresabschluss 2025 einen weiteren Projektverkauf. Der Bremer Windparkentwickler hat zwei deutsche Windparks mit insgesamt rund 93 Megawatt an den österreichischen Energieversorger illwerke vkw AG veräußert. Die Transaktion untermauert die bereits bestätigte Ergebnisprognose und baut die strategische Partnerschaft mit dem Käufer aus.
Die wichtigsten Fakten zum Deal:
- Zwei Windparks (Haberloh und Heidkrug) in Niedersachsen
- 13 Vestas-Turbinen mit 169 Meter Nabenhöhe
- Erwartete Jahresproduktion: 220 Gigawattstunden
- Versorgung für über 66.000 Haushalte
- CO2-Einsparung: rund 160.000 Tonnen pro Jahr
- Übergabe geplant für Ende 2027
Siebter Erfolg im Geschäftsjahr
Mit diesem Abschluss beendet Energiekontor das Geschäftsjahr 2025 mit insgesamt sieben Projektverkäufen und 14 Financial Closes. Die bereits Ende Dezember bestätigte Ergebnisprognose von 30 bis 40 Millionen Euro EBT steht damit auf solidem Fundament.
Die verkauften Projekte profitieren von einer EEG-Einspeisevergütung aus der Mai-2025-Ausschreibung der Bundesnetzagentur. CEO Peter Szabo betonte, dass die schlüsselfertige Übergabe eine verlässliche Ertragsbasis für die kommenden Jahre schaffe.
Österreicher bauen Engagement aus
Für illwerke vkw ist es bereits die zweite Akquisition von Energiekontor. 2021 hatte der österreichische Versorger den Windpark Völkersen mit rund 11 Megawatt erworben. Mit den neuen Projekten Haberloh (79 MW) und Heidkrug (14 MW) wächst der Standort auf insgesamt etwa 104 Megawatt.
Analysten sehen Kurspotenzial
Die Coverage bleibt positiv. M.M. Warburg und Metzler Capital Markets setzen ein Kursziel von 106 Euro an, First Berlin liegt bei 79 Euro. Das durchschnittliche Kursziel beträgt 85 Euro.
Parallel zum operativen Geschäft läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Zwischen dem 12. und 16. Januar 2026 erwarb Energiekontor 1.400 eigene Aktien, in der Vorwoche waren es 1.350 Stück. Der nächste wichtige Termin ist die Vorlage der finalen Geschäftszahlen für 2025.
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