Der australische Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield hat am Mittwoch Jahreszahlen vorgelegt, die selbst optimistische Erwartungen übertreffen. Der Umsatz explodierte um 276 Prozent, erstmals schreibt das Unternehmen nachhaltig schwarze Zahlen – und die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursgewinnen.

Umsatz vervierfacht, Gewinn im Plus

DroneShield meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 216,5 Millionen australischen Dollar – ein Anstieg um 276 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn erreichte 3,5 Millionen Dollar, ein Plus von 367 Prozent. Noch beeindruckender: Das operative Ergebnis vor Steuern schoss um 1.686 Prozent auf 33,3 Millionen Dollar nach oben.

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Das EBITDA drehte von einem Verlust von 8,6 Millionen Dollar im Vorjahr auf einen Gewinn von 4,5 Millionen Dollar. Drei aufeinanderfolgende Quartale mit positivem operativem Cashflow unterstreichen die Trendwende.

Software als Wachstumsmotor

Besonders dynamisch entwickelte sich das Software-as-a-Service-Geschäft: Die wiederkehrenden Erlöse stiegen um 312 Prozent auf 11,6 Millionen Dollar. Das Management strebt an, den SaaS-Anteil am Gesamtumsatz binnen fünf Jahren auf 30 Prozent zu steigern – ein strategischer Schritt hin zu planbaren Einnahmen neben dem Hardware-Geschäft.

Auftragspipeline wächst auf 2,3 Milliarden Dollar

Die Auftragspipeline schwoll innerhalb von zwölf Monaten um 92 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar an, verteilt auf knapp 300 Projekte. Um diese Nachfrage zu bedienen, baut DroneShield seine Produktionskapazitäten massiv aus: von 500 Millionen Dollar Jahreskapazität 2025 auf geplante 2,4 Milliarden Dollar Ende 2026. Neue Fertigungsstätten in Australien, den USA und Europa sind im Aufbau. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter, darunter mehr als 350 Ingenieure.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat das Unternehmen bereits gesicherte Aufträge über 104 Millionen Dollar in den Büchern, von denen zum Stichtag 22 Millionen Dollar verbucht waren. Im SaaS-Bereich sind 22 Millionen Dollar gesichert, zwei Millionen davon bereits erfasst.

Governance-Reform nach Insider-Verkäufen

Im November 2025 hatten Insider-Verkäufe im Volumen von 70 Millionen Dollar für Unruhe gesorgt und den Kurs unter Druck gesetzt. CEO Oleg Vornik betonte nun, die Transaktionen hätten nicht seine Einschätzung des Unternehmens widergespiegelt. Der Verwaltungsrat führte daraufhin einen „Front-Page-Test" ein, um ähnliche Episoden künftig zu verhindern.

Rückenwind durch regulatorische Entwicklungen

Mehrere regulatorische Rahmenbedingungen stützen das Geschäftsmodell: In den USA wurden mit dem JITAF401-Rahmen und einem dedizierten Auftragsvehikel über 1,5 Milliarden Dollar Volumen geschaffen. Der geplante „Safer Skies Act" sowie Australiens neue Verordnung zu Gegenmaßnahmen gegen unbemannte Systeme eröffnen zusätzliche Marktchancen. DroneShield wurde im September 2025 in den S&P/ASX 200 Index aufgenommen.

Das Unternehmen verfügt über 210 Millionen Dollar Cash und Termineinlagen bei null Schulden – eine solide Basis für die geplante Expansion. Mit gesichertem Auftragsbestand und einer prall gefüllten Pipeline scheint das Wachstumstempo für 2026 vorgegeben.

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