DroneShield Aktie: Wachstumsschub
DroneShield liefert Zahlen, die zeigen, wie schnell der Markt für Drohnenabwehr gerade wächst. 2025 hat das Unternehmen den Umsatz vervielfacht und den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Doch der nächste Schritt wird entscheidend: Kann DroneShield das hohe Tempo auch operativ sauber stemmen?
Warum die Nachfrage so stark anzieht
Der Umsatz kletterte im Kalenderjahr 2025 auf 216,5 Mio. A$ – ein Plus von 276% gegenüber dem Vorjahr. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von 3,5 Mio. A$, nachdem zuvor deutlich weniger verdient wurde. Besonders auffällig: Der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern sprang laut Unternehmensbericht auf 33,3 Mio. A$.
Ein Treiber ist der Mix: Das Software-as-a-Service-Geschäft (SaaS) legte auf 11,6 Mio. A$ zu (+312%). Das Management will SaaS innerhalb von fünf Jahren auf 30% des Gesamtumsatzes bringen. Gleichzeitig blieb die Marge solide: Bell Potter bezifferte die Bruttomarge (ohne Lagerwertberichtigungen) auf 64,8%.
Ganz ohne Gegenwind ging es aber nicht. DroneShield schrieb 10,3 Mio. A$ auf Lagerbestände älterer DroneGun-Modelle ab, weil Kunden auf die neuere DroneGun Mk4 umgestiegen sind. Zudem stiegen die operativen Kosten auf 125,3 Mio. A$ – unter anderem wegen mehr Personal und aktienbasierter Vergütung (23,5 Mio. A$).
Solide Bilanz – und eine Pipeline, die Druck macht
Finanziell bleibt das Bild robust: Zum Jahresende lagen 210 Mio. A$ in Cash und Termingeldern in der Bilanz, bei weiterhin null Schulden. Zudem meldete das Unternehmen per 31. Dezember 2025 drei Quartale in Folge mit positivem operativem Cashflow.
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Der Blick nach vorn ist mindestens genauso wichtig. Die Vertriebspipeline wuchs binnen zwölf Monaten um 92% auf 2,3 Mrd. A$ (nicht risikogewichtet) – verteilt auf fast 300 konkrete Möglichkeiten. Laut Bell Potter kamen zusätzliche 259 Mio. A$ aus dem APAC-Raum, während Währungseffekte die Pipeline um 87 Mio. A$ drückten.
Parallel fährt DroneShield die Kapazitäten hoch: Die Produktionsfähigkeit soll von 500 Mio. A$ pro Jahr (2025) bis Ende 2026 auf 2,4 Mrd. A$ steigen – mit neuen Standorten in Australien, den USA und Europa. Die Belegschaft wuchs 2025 von 250 auf über 450 Mitarbeitende, darunter mehr als 350 Hardware- und Software-Ingenieure.
Governance-Nachwehen nach Insider-Verkäufen
Auch die Governance bleibt Teil der Story. Hintergrund sind Insider-Verkäufe im November im Umfang von 70 Mio. A$, die laut Australian Financial Review einen deutlichen Kursrückgang auslösten. Der Vorstand reagierte inzwischen mit neuen Handels- und Offenlegungsregeln, inklusive eines „front page test“ für Trading- und Disclosure-Entscheidungen.
Am Markt sorgten die Ergebnisse heute für Rückenwind: Die Aktie schloss bei 2,04 € und gewann 10,18%.
Zum Start in 2026 geht DroneShield laut Aussagen des unabhängigen Chairman Peter James mit 104 Mio. A$ gesichertem Umsatz ins Jahr, davon 22 Mio. A$ bereits erfasst; beim gesicherten SaaS-Umsatz für 2026 stehen 22 Mio. A$, davon 2 Mio. A$ realisiert. Der operative Fokus liegt damit klar: Pipeline in Aufträge verwandeln – während die Produktion fast verfünffacht und die internationale Expansion zusätzliche Komplexität bringt.
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