Der Dow Jones Industrial Average beendet den November mit einem bemerkenswerten Erfolg: Der Index sichert sich seinen siebten Monatsgewinn in Folge – ein Kraftakt, den weder Nasdaq noch S&P 500 in dieser Form hinbekommen haben. Während Tech-Highflyer wie Nvidia unter die Räder kommen, dreht sich das Spiel an der Wall Street. Investoren setzen auf alte Tugenden: Banken, Industrie und klassische Tech-Werte. Doch was steckt hinter dieser bemerkenswerten Rotation?

Intel explodiert – Nvidia stürzt ab

Die Rally am verkürzten Black-Friday-Handel wurde von einem überraschenden Star angeführt: Intel schoss um satte 10,2% nach oben und katapultierte sich an die Spitze der Dow-Gewinner. Der Chipriese profitiert von neuer Hoffnung auf eine PC-Markterholung und KI-Integration – ein Signal, dass die Tech-Wende längst nicht nur bei den üblichen Verdächtigen stattfindet.

Ganz anders das Bild bei Nvidia: Der KI-Darling verlor 1,8% und beendete den November mit einem zweistelligen Minus. Das ist mehr als nur eine Korrektur – es ist eine klare Botschaft der Investoren: Die Bewertungen sind zu heiß gelaufen, das Geld fließt zurück in Value-Titel.

Auch die Finanzschwergewichte Goldman Sachs und JPMorgan Chase trieben den Index nach oben. Die steilere Zinskurve und solide Wirtschaftsdaten spielen den Banken in die Karten. Im Pharma-Sektor hingegen geriet Eli Lilly unter Druck und gab 2,6% ab.

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Fed-Zinssenkung fast sicher – Märkte rotieren

Der entscheidende Treiber für die jüngste Bewegung: Die Märkte preisen mittlerweile eine 87-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Fed am 10. Dezember ein. Das ist ein dramatischer Anstieg gegenüber Monatsbeginn und befeuert die Rotation aus hochbewerteten Tech-Aktien in zyklische Werte.

Parallel dazu zeigt der Rohstoffmarkt seine eigene Dynamik: Silber durchbrach mit 55,01 Dollar ein Allzeithoch und übertraf damit sogar Gold (+1,3%). Bitcoin hielt sich über der Marke von 90.800 Dollar – ein Zeichen, dass die Risikobereitschaft trotz Feiertag intakt bleibt.

Technisch stark – Rekord in Reichweite

Der Dow steht nun nur noch 1,12% unter seinem Allzeithoch von 48.254 Punkten, das am 12. November markiert wurde. Die V-förmige Erholung der letzten Woche deutet auf massive institutionelle Käufe hin. Der Index liegt komfortabel über seinen gleitenden Durchschnitten, der RSI zeigt Aufwärtsdynamik ohne überkauft zu sein.

Die Frage ist nicht mehr, ob der Dow sein Rekordhoch zurückerobert – sondern wann. Mit der psychologisch wichtigen 48.000er-Marke als nächstem Widerstand könnte der Dezember bereits den Durchbruch bringen.

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