Dow Jones: Rebound-Versuch läuft
Nach dem heftigen Ausverkauf zum Wochenausklang wagen sich die Käufer am Montagvormittag wieder aus der Deckung. Aussagen von US-Präsident Trump über mögliche diplomatische Lösungen im Iran-Konflikt sorgen für erste Erleichterung an der Wall Street. Gleichzeitig nehmen sinkende Anleiherenditen etwas Druck vom Kessel.
Der Leitindex versucht damit, eine fünfwöchige Verlustserie zu durchbrechen, die ihn zuletzt offiziell in den Korrekturbereich gedrückt hatte. Vorbörslich deutet sich ein Plus von rund 0,4 Prozent an. Den entscheidenden Impuls lieferte die Politik: Trump bezeichnete die neue iranische Führung am Wochenende als gesprächsbereit und stellte ein mögliches Ende der Militäroperationen im Persischen Golf in den Raum. Das beruhigt die Nerven der Anleger, auch wenn der Ölpreis mit über 111 US-Dollar pro Barrel weiterhin auf einem hohen Niveau verharrt. Zusätzlichen Rückenwind liefert der Rentenmarkt. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen fiel von ihrem Freitagshoch bei 4,48 Prozent auf 4,39 Prozent zurück.
Disney und Salesforce treiben an
Auf Unternehmensebene sorgen gezielte Käufe für die nötige Aufwärtsdynamik. Walt Disney und Salesforce präsentieren sich im frühen Handel als stärkste Treiber. Besonders bei dem Softwarekonzern greifen Schnäppchenjäger zu, nachdem die Aktie am Freitag noch zu den größten Verlierern gehört hatte.
Auch der Energiesektor profitiert von der unruhigen, aber stabilen Preislage am Ölmarkt, was der Chevron-Aktie ein Plus von 1,2 Prozent beschert. Große Technologiewerte wie Amazon und IBM verzeichnen hingegen weiterhin leichte Abgaben. Der Verkaufsdruck hat sich hier im Vergleich zur Vorwoche allerdings spürbar abgeschwächt.
Kritische Marken im Fokus
Rein technisch betrachtet bewegt sich der Dow Jones weiterhin in einem intakten Abwärtstrendkanal. Die Marke von 45.000 Punkten fungiert dabei als zentrale psychologische und historische Unterstützung. Sollte dieser Boden brechen, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung 44.330 Zähler. Für eine echte Trendwende müssten die Bullen den Index hingegen über den Widerstand bei 46.120 Punkten hieven.
Die weitere Richtung wird sich im Laufe dieser verkürzten Handelswoche entscheiden. Am Karfreitag bleiben die US-Börsen geschlossen. Zuvor stehen jedoch noch wichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda, darunter der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für März sowie die JOLTS-Daten zu den offenen Stellen. Diese Zahlen werden maßgeblich beeinflussen, ob die US-Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung im April an der aktuellen Zinspause festhält.
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