Dow Jones: Offiziell im Korrekturbereich
Der Dow Jones hat am Freitag eine wichtige Schwelle unterschritten. Mit einem Minus von 1,73 Prozent fiel der Index auf 45.166 Punkte – und liegt damit exakt 10 Prozent unter seinem Rekordhoch vom 10. Februar 2026. Offiziell: Korrekturterrain. Es war zugleich die fünfte Woche in Folge mit Verlusten, die längste Verlustserie seit Mai 2022.
Geopolitik und Öl als Doppelbelastung
Auslöser des Ausverkaufs war eine Mischung aus geopolitischer Eskalation und Inflationssorgen. Berichte über eine iranische Seeblockade in der Straße von Hormuz, die chinesische Containerschiffe betrifft, trieben den Brent-Rohölpreis über die Marke von 110 US-Dollar je Barrel. Das weckte Befürchtungen, die US-Notenbank Fed könnte ihre restriktive Geldpolitik länger aufrechterhalten als erwartet.
22 der 30 Dow-Komponenten schlossen im Minus. Energiewerte wie ExxonMobil (+3,47 %) und Chevron (+1,70 %) profitierten vom Ölpreisanstieg – zu wenig jedoch, um die Verluste in den Technologiewerten aufzufangen. Nvidia verlor 4,2 Prozent, Meta 3,98 Prozent, Amazon 3,95 Prozent. Der Angstindex VIX stieg um 8,3 Prozent auf 27,44.
Technische Lage verschlechtert sich
Der Index liegt nun klar unter seinem 200-Tage-Durchschnitt bei rund 47.400 Punkten. Technische Analysten beobachten die Zone um 44.600 Punkte als nächste relevante Unterstützung, nachdem der Dow am Freitag die sogenannten „War Lows" bei 45.280 Punkten durchbrochen hat.
Am Montag, den 30. März, öffnen die Märkte wieder. Der weitere Kursverlauf dürfte maßgeblich davon abhängen, ob es in den US-iranischen Verhandlungen Signale einer Entspannung gibt – und ob die Ölpreise wieder nachgeben.
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