XRP: Warten auf das Großkapital
Die regulatorischen Hürden fallen und milliardenschwere Vermögensverwalter bereiten sich hinter den Kulissen auf großflächige Krypto-Investments vor. Trotz einer offiziellen Einstufung als digitale Ware und der bevorstehenden Nasdaq-Notierung eines reinen XRP-Treasury-Unternehmens reagiert der Markt bislang mit Zurückhaltung. Dieser Widerspruch zwischen fundamentalem Aufbau und schwacher Preisentwicklung rückt zunehmend in den Fokus.
Regulatorischer Durchbruch weckt Interesse
Mitte März schufen die US-Behörden SEC und CFTC eine wichtige Grundlage: Sie stuften XRP offiziell als digitale Ware ein. Diese klare Abgrenzung von einem Wertpapier beseitigt jahrelange rechtliche Unsicherheiten. Das weckt das Interesse der Großinvestoren, wie eine aktuelle Umfrage von Coinbase und EY-Parthenon unter 351 institutionellen Entscheidungsträgern belegt. Bemerkenswerte 25 Prozent der Befragten planen, den Token noch im Jahr 2026 in ihre Portfolios aufzunehmen. Besonders die Eignung für die Tokenisierung von Vermögenswerten macht das Netzwerk für diese Akteure attraktiv.
Parallel dazu entsteht eine neue Infrastruktur für Großanleger. Mit Evernorth Holdings strebt ein Unternehmen an die Technologiebörse Nasdaq, das als reines XRP-Treasury fungiert. Über eine SPAC-Fusion mit einer Bewertung von einer Milliarde US-Dollar bringt das Unternehmen rund 473 Millionen gesperrte Token ein. Anstatt die Bestände nur zu halten, plant Evernorth ein aktives Management. Dazu gehören der Einsatz des Ripple-Stablecoins RLUSD in Liquiditätspools sowie verschiedene Optionsstrategien.
Kursentwicklung hinkt hinterher
All diese strukturellen Fortschritte spiegeln sich auf dem Kurszettel bisher nicht wider. Seit Jahresbeginn hat der Token über 28 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 1,34 US-Dollar. Selbst die Einführung der ersten Spot-ETFs brachte keine nachhaltige Wende. Während die Fonds Ende 2025 noch wöchentliche Zuflüsse von 200 Millionen US-Dollar verzeichneten, drehte das Bild im März 2026. Netto-Abflüsse von über 31 Millionen US-Dollar prägten den Monat. Laut Schätzungen von Bloomberg Intelligence wird der ETF-Markt für den Token weiterhin zu 84 Prozent von Privatanlegern dominiert.
Ein entscheidender Auslöser für den tatsächlichen Kapitalfluss der Institutionen fehlt noch. Der Fokus richtet sich nun auf den sogenannten Clarity Act im US-Kongress. Passiert dieses Krypto-Marktstrukturgesetz nicht bis Ende April den zuständigen Ausschuss, droht eine Verzögerung bis nach den Zwischenwahlen. Bis zu einer endgültigen gesetzlichen Klärung bleibt die Diskrepanz zwischen institutioneller Vorbereitung und ausbleibenden Käufen bestehen.
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