Der DAX verlor am Donnerstag 1,8 Prozent und rutschte unter die Marke von 24.000 Punkten. Zu den größten Verlierern zählte die DHL Group, die 4,6 Prozent einbüßte. Der Grund: Der Logistikkonzern enttäuschte mit seinem Ausblick für 2026.

Die Deutsche Post DHL legte ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vor und gab gleichzeitig einen Ausblick für das laufende Jahr. Dieser fiel schwächer aus als erwartet. Für 2026 stellt das Unternehmen ein operatives Ergebnis von über 6,2 Milliarden Euro in Aussicht. Der Marktkonsens lag jedoch bei 6,4 Milliarden Euro.

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Analysten korrigieren Erwartungen nach unten

Die Reaktion der Investmenthäuser ließ nicht lange auf sich warten. J.P. Morgan geht davon aus, dass die Konsenserwartungen leicht nach unten korrigiert werden dürften. Die UBS beließ ihre Einstufung bei "Neutral" mit einem Kursziel von 42,50 Euro und verwies ebenfalls auf den enttäuschenden Ergebnisausblick.

Dabei attestierten die Analysten von J.P. Morgan den Ergebnissen des vierten Quartals grundsätzlich eine solide Qualität – insbesondere angesichts des schwierigen Marktumfelds. Doch das half der Aktie am Donnerstag nicht.

Doppelbelastung durch Nahost-Konflikt

Neben den schwachen Unternehmenszahlen belastete ein weiterer Faktor: Die Eskalation im Nahen Osten. Nach dem Versenken eines iranischen Kriegsschiffs durch ein US-U-Boot vor Sri Lanka schossen die Ölpreise deutlich nach oben. Das schürte Inflationssorgen und ließ die Marktzinsen steigen – ein zusätzlicher Belastungsfaktor für zyklische Werte wie DHL.

Marktbeobachter von CMC sprachen von einer zunehmend undurchsichtigen Lage durch Gerüchte und Spekulationen. Dies verunsichere die Anleger und sorge für fallende Aktienkurse. Die Volatilität am Markt bleibt hoch, die Richtung je nach Nachrichtenlage aus dem Kriegsgebiet schwer vorhersehbar.

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