DHL hat im jüngsten Wochenbericht zum laufenden Aktienrückkaufprogramm eine Nullmeldung veröffentlicht: Zwischen dem 9. und 13. Februar wurden keine eigenen Aktien gekauft. Das ist keine Trendwende, aber ein auffälliger Stillstand – und er kommt kurz vor den anstehenden Jahreszahlen. Was steckt dahinter: bloße Termin-Disziplin vor der Berichtssaison oder eine bewusst gesetzte Pause im Programm?

Rückkaufprogramm: Woche ohne Käufe

Laut der am Dienstag veröffentlichten Mitteilung wurden im Berichtszeitraum exakt 0 Aktien zurückgekauft. Das Gesamtvolumen der seit 1. Dezember 2025 laufenden Tranche bleibt damit unverändert.

Wichtige Eckdaten:
- Gekaufte Aktien (09.–13.02.): 0 Stück
- Kumuliert seit 01.12.2025: 2.267.986 Stück
- Nächster Finanztermin: 5. März (Q4- und Gesamtjahreszahlen 2025)

In den Wochen zuvor gab es noch Rückkäufe in nennenswertem Umfang, teils zu Durchschnittskursen um 46 Euro. Die aktuelle Nullmeldung sticht daher heraus, auch wenn Rückkäufe in der Praxis häufig taktisch und nicht strikt linear umgesetzt werden.

Blick nach vorn: Jahreszahlen am 5. März

Die zeitliche Nähe zur sogenannten Quiet Period erhöht die Aufmerksamkeit: Am 5. März legt der Konzern die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Der Markt orientiert sich dabei bereits an klaren Konsensschätzungen.

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Für Q4 2025 erwarten Analysten im Schnitt:
- EPS: 1,01 Euro
- Umsatz: 22,43 Mrd. Euro (leichter Rückgang zum Vorjahr)

Für das Gesamtjahr 2025 liegen die Prognosen bei:
- Umsatz: 83,55 Mrd. Euro
- EPS: 3,08 Euro

Operatives Umfeld: Luftfracht stabil, Kapazitäten gemischt

Auch aus dem operativen Umfeld kommen neue Signale: DHL Global Forwarding rechnet im ersten Quartal 2026 mit einem ausgeglichenen Luftfrachtmarkt. Nachfrage und Auslastung gelten als stabil.

Branchenweit erwartet die IATA für 2026 ein Nachfragewachstum von 2,4 bis 2,6 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Kapazitätslage je nach Route unterschiedlich: Für Januar wurde zwar ein Kapazitätsanstieg auf Strecken Asien-Pazifik nach Europa gemeldet, während das Angebot auf Asien–Europa und im innerasiatischen Verkehr laut den genannten Daten strukturell knapp bleibt.

Am 5. März rücken damit zwei Punkte gleichzeitig in den Fokus: die Veröffentlichung der Q4- und Jahreszahlen 2025 sowie die Einordnung, wie sich das operative Umfeld zu Beginn von 2026 in den Ergebnissen und dem Ausblick widerspiegelt.

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