Deutz treibt den Umbau Richtung Sicherheits- und Verteidigungsmarkt weiter voran. Laut übereinstimmenden Medienberichten beteiligt sich der Konzern an einer Finanzierungsrunde des Münchner Rüstungs-Startups Tytan Technologies. Entscheidend ist dabei nicht nur das Kapital: Deutz soll auch direkt bei Entwicklung und Fertigung von Schlüsselkomponenten mitarbeiten – ein konkreter Schritt weg vom rein zivilen Kerngeschäft.

Beteiligung an 30-Millionen-Runde

Das Gesamtvolumen der Finanzierungsrunde liegt laut sharedeals.de bei 30 Millionen Euro. Zu den Hauptinvestoren zählen demnach der Nato Innovation Fund sowie die VC-Gesellschaft Amira.

Tytan Technologies entwickelt „kinetische Abfangdrohnen“. Diese sollen feindliche Drohnen autonom erkennen und sie per gezielter Kollision in der Luft unschädlich machen. Der Ansatz zielt darauf, Drohnenabwehr wirtschaftlicher zu machen – gerade weil klassische Luftabwehrraketen im Verhältnis zu günstigen Drohnen als kostspielig gelten.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutz AG?

Deutz rückt in die Lieferkette vor

Die Kooperation geht laut 4investors.de über ein reines Investment hinaus. Deutz übernimmt demnach die Entwicklung und Industrialisierung bestimmter Komponenten und liefert Antriebssysteme für die Interceptor-Drohnen.

Zusätzlich soll Deutz modulare Energiesysteme und Batterien für Startvorrichtungen (Launcher-Anwendungen) bereitstellen. Auch in der Produktion bekommt das Projekt Gewicht: Montage und Endabnahme der technischen Subsysteme fallen laut Bericht in den Verantwortungsbereich des Konzerns. Was heißt das konkret? Deutz positioniert sich damit nicht nur als Finanzinvestor, sondern als Zulieferer mit operativem Anteil am Produkt.

Dritte Verteidigungs-Transaktion in wenigen Monaten

Der Einstieg bei Tytan ist bereits die dritte Akquisition oder Beteiligung im Sicherheits- und Verteidigungsmarkt innerhalb weniger Monate. Im September des Vorjahres übernahm Deutz den auf Drohnenantriebe spezialisierten Anbieter Sobek, einen Monat später folgte ein Investment in Arx Robotics (robotische Landfahrzeuge), wie sharedeals.de berichtet.

Am Markt wurde die strategische Neuausrichtung zuletzt offenbar freundlich aufgenommen: Laut finanznachrichten.de lief die Aktie in den vergangenen Monaten in einem klaren Aufwärtstrend und stieg im Verlauf dieser Woche bis in den Bereich um 12 Euro – ein Niveau, das zuletzt 2007 erreicht wurde.

Deutz AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutz AG-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Deutz AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutz AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutz AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...