Rock Tech Lithium treibt seine Expansionspläne weiter voran. Um die ambitionierten Konverter-Projekte in Deutschland und Kanada zu finanzieren, hat der deutsch-kanadische Entwickler nun frisches Kapital gesichert. Eine erfolgreiche Privatplatzierung spült Millionen in die Kasse – und das Vertrauen kommt ausgerechnet von bereits investierten Großanlegern.

Kapitalspritze durch institutionelle Investoren

Am gestrigen Mittwoch schloss das Unternehmen eine nicht verbrokeredte Privatplatzierung ab, die Bruttoerlöse von rund 4,7 Millionen Kanadischen Dollar (CAD) einbrachte. Bemerkenswert an dieser Transaktion ist die Herkunft der Mittel: Die Finanzierungsrunde wurde vollständig von zwei bestehenden institutionellen Aktionären gezeichnet. Dies wertet der Markt oft als Vertrauensbeweis in die langfristige Strategie des Managements.

Ausgegeben wurden dabei knapp 4,7 Millionen Einheiten zu einem Preis von 1,00 CAD. Jede Einheit besteht aus einer Stammaktie und einem Optionsschein (Warrant). Letzterer berechtigt die Inhaber, innerhalb der nächsten 36 Monate eine weitere Aktie zu einem Preis von 1,15 CAD zu erwerben. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Genehmigung durch die TSX Venture Exchange.

Die Aktie reagierte stabil auf die Verwässerung durch die neuen Anteile und notierte im heutigen Handel bei 0,62 Euro, was einem leichten Plus entspricht.

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Fokus auf Guben und Ontario

Das Management machte deutlich, wofür die neuen Mittel eingesetzt werden: Der Nettoerlös fließt direkt in die Weiterentwicklung der integrierten Lithium-Strategie. Im Zentrum stehen dabei zwei geplante Konverter-Anlagen. Das Projekt im brandenburgischen Guben zielt auf eine jährliche Produktionskapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid ab und wurde bereits als strategisches Projekt im Rahmen des „Critical Raw Materials Act“ der EU anerkannt. Dies unterstreicht die politische Bedeutung einer unabhängigen europäischen Versorgungskette für Batteriematerialien.

Parallel dazu treibt Rock Tech ein zweites Projekt in Ontario, Kanada, voran, das auf bis zu 36.000 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent ausgelegt ist. Ziel ist es, die Automobil- und Batterieindustrie direkt mit hochwertigen Chemikalien zu versorgen.

Anreize für das Management

Zeitgleich zur Kapitalerhöhung legte Rock Tech ein neues Aktienanreizprogramm auf. Insgesamt wurden über 2,5 Millionen Aktienoptionen an Direktoren, Führungskräfte und Mitarbeiter ausgegeben. Mehr als die Hälfte davon ging an die Unternehmensführung. Die Optionen haben eine Laufzeit von fünf Jahren und einen Ausübungspreis von 1,15 CAD – ein Niveau, das deutlich über dem aktuellen Ausgabepreis der Privatplatzierung liegt. Damit profitiert das Management nur, wenn der Aktienkurs langfristig steigt, was die Interessen von Führungsebene und Aktionären angleichen soll.

Mit der gesicherten Finanzierung im Rücken liegt der Fokus des Unternehmens nun auf der operativen Umsetzung der Infrastrukturprojekte, um die wachsende Nachfrage nach ESG-konformen Batterierohstoffen bedienen zu können.

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